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12.11.2009
 

Auf fremde Rechnung

Asiatin telefoniert für 9000 Euro in die Heimat

Ihre Sehnsucht nach vertrauten Stimmen kommt eine Philippinerin jetzt teuer zu stehen. Stundenlang telefonierte die Altenpflegerin mit der fernen Heimat - auf Kosten ihres israelischen Arbeitgebers. Nun ermittelt die Polizei.

Tel Aviv - Allein in der Fremde, getrennt von Freunden und Verwandten - vermutlich hat die philippinische Frau, die als Altenpflegerin in Israel arbeitet, starkes Heimweh geplagt: Jedenfalls hat die 26-Jährige etwa 50.000 Schekel (rund 9000 Euro) vertelefoniert - auf Kosten ihres Arbeitgebers. Der alte Mann zeigte die 26-Jährige daraufhin an.

Inzwischen hat die Frau gestanden, von dem Telefon ihres Arbeitgebers stundenlange Gespräche in ihr Heimatland geführt zu haben, wie der israelische Online-Dienst Ynet am Donnerstag berichtete. Sie habe zudem bekannt, mehrere seiner Schecks gefälscht zu haben.

Nach normalem israelischen Tarif für Gespräche in die Philippinen müsste die junge Frau etwa zehn Tage lang ununterbrochen telefoniert haben, um eine solch horrende Rechnung zu produzieren. Die israelische Polizei will nun ermitteln, ob die Philippinerin möglicherweise auch Freundinnen zum Telefonieren eingeladen hat.

seh/dpa

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