Tel Aviv - Allein in der Fremde, getrennt von Freunden und Verwandten - vermutlich hat die philippinische Frau, die als Altenpflegerin in Israel arbeitet, starkes Heimweh geplagt: Jedenfalls hat die 26-Jährige etwa 50.000 Schekel (rund 9000 Euro) vertelefoniert - auf Kosten ihres Arbeitgebers. Der alte Mann zeigte die 26-Jährige daraufhin an.
Inzwischen hat die Frau gestanden, von dem Telefon ihres Arbeitgebers stundenlange Gespräche in ihr Heimatland geführt zu haben, wie der israelische Online-Dienst Ynet am Donnerstag berichtete. Sie habe zudem bekannt, mehrere seiner Schecks gefälscht zu haben.
Nach normalem israelischen Tarif für Gespräche in die Philippinen müsste die junge Frau etwa zehn Tage lang ununterbrochen telefoniert haben, um eine solch horrende Rechnung zu produzieren. Die israelische Polizei will nun ermitteln, ob die Philippinerin möglicherweise auch Freundinnen zum Telefonieren eingeladen hat.
seh/dpa
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Panorama | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Justiz | RSS |
| alles zum Thema Für zwischendurch | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH