New York - Der Mann saß bereits in der U-Bahn, als der mutmaßliche Täter in der Haltestelle Rockefeller-Center den Zug der Linie D betrat. Polizisten berichten, die Männer hätten sich nicht gekannt und seien über einen Sitzplatz in Streit geraten, schreibt die "New York Times". Etwa ein Dutzend Fahrgäste im selben Waggon wurden Augenzeugen des Vorfalls, der sich am frühen Samstagmorgen ereignete.
Die Auseinandersetzung eskalierte: Nach Polizeiangaben stach der Mann, der gerade eingestiegen war, dem Opfer mit einem Steakmesser mehrfach in Gesicht und Hals. Andere Fahrgäste riefen den U-Bahn-Fahrer herbei, der alarmierte die Polizei. Rettungskräfte konnten in der nächsten Haltestelle nur noch den Tod des Mannes feststellen. Über die Identität des Getöteten, der zwischen 30 und 40 Jahre alt sein soll, war zunächst nichts bekannt.
Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter, einen 37 Jahre alten Mann aus der Bronx, noch am Tatort fest. Er wurde wegen Mordes und illegalen Waffenbesitzes angeklagt.
Noch ist unklar, worüber die Männer genau in Streit geraten waren. Die Polizei geht Hinweisen nach, das spätere Opfer habe sich geweigert, seine Tasche zur Seite zu stellen, um einen Sitzplatz freizumachen.
sac/ap
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