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02.12.2009
 

Thessaloniki

Geiselnahme in deutscher Schule endet unblutig

Ein 55-jähriger Mann hatte in der deutschen Schule der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki zwei Menschen zeitweise als Geiseln genommen. Nach mehreren Stunden konnte die Polizei ihn zur Aufgabe überreden.

Thessaloniki - Eine Geiselnahme in der deutschen Schule der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki ist am Mittwoch ohne Blutvergießen zu Ende gegangen.

Der Täter, ein 55-Jähriger Grieche, ergab sich der Polizei, berichtete das Staatsfernsehen (NET).

Der als psychisch gestört geltende Mann war bewaffnet in das Gebäude eingedrungen und hatte nach Angaben des Berliner Auswärtigen Amts den Schulleiter und einen weiteren Menschen in seine Gewalt gebracht. Der Geiselnehmer forderte in Verhandlungen mit der Polizei eine größere Geldsumme. Die Schule wurde geräumt. Der 55-Jährige ließ die beiden Geiseln frei und hielt sich etwa drei Stunden lang in der Schule auf. Vermittler der Polizei überredeten ihn schließlich zur Aufgabe.

Bei dem Täter handelt es sich nach Aussagen von Polizisten um einen psychisch gestörten 55-jährigen Griechen. Er soll bereits im Mai 2006 einen Angestellten und den Schulleiter der deutschen Schule Thessaloniki entführt haben. Nach mehreren Stunden ließ er auch damals beide frei und ergab sich.

pad/dpa

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