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03.12.2009
 

Michalskis Anwalt

"Er ist froh, dass alles vorbei ist"

Aachener Ausbrecher: Nach der Flucht die Festnahme
Fotos
AP/ Polizei Aachen

Zum ersten Mal nach seiner Festnahme hat sich der Schwerverbrecher Peter Paul Michalski zu seiner missglückten Flucht geäußert. Über seinen Anwalt teilte der Häftling laut einem Zeitungsbericht mit: "Ich kann nicht mehr." Er sei deprimiert und völlig erschöpft.

Hamburg - Gemeinsam mit seinem Komplizen Michael Heckhoff hielt er Polizei und Öffentlichkeit tagelang in Atem: Nun hat sich Schwerverbrecher Peter Paul Michalski über seinen Anwalt erstmals zur missglückten Flucht geäußert. "Ich kann nicht mehr. Eigentlich bin ich froh, dass alles vorbei ist", zitiert ihn die "Bild"-Zeitung.

Laut dem Bericht ist Michalski völlig erschöpft. Sein Anwalt sagte der Zeitung: "Er ist deprimiert, weil er weiß, dass er jetzt auf unbestimmte Zeit unter besonderen Sicherungsmaßnahmen stehen und dass er zu einer weiteren Haftstrafe verurteilt wird."

Weitere Details zum Ausbruch gab der Anwalt nicht bekannt. Wohl aber die angebliche Motivation seines Mandanten: "Ich hatte den Vollzug und die Haftbedingungen satt. Jahrelang saß ich im Sicherheitstrakt, in Einzelhaft. Haftlockerungen gab es nicht. Diese Perspektivlosigkeit hat mich verrückt gemacht. Auch Heckhoff dachte so. Irgendwann kam der Gedanke zu flüchten", wird Michalski zitiert.

Der entflohene Schwerverbrecher war am Dienstag auf einem Damenfahrrad unterwegs, als er von Spezialeinsatzkräften in der niederrheinischen Gemeinde Schermbeck gefasst wurde.

Eine sofortige Vernehmung musste nach kurzer Zeit abgebrochen werden, weil der 46-Jährige übermüdet war. "Es ging ihm gesundheitlich nicht besonders gut", sagte Oberstaatsanwalt Robert Deller SPIEGEL ONLINE.

Gemeinsam mit seinem Komplizen Michael Heckhoff war Michalski am Donnerstag aus dem Aachener Gefängnis ausgebrochen. Heckhoff war bereits am Sonntag gefasst worden. Beide Schwerverbrecher sind zu lebenslangen Haftstrafen und Sicherungsverwahrung verurteilt.

Die beiden Sträflinge zwangen insgesamt fünf Menschen, ihnen bei der Flucht über Köln ins Ruhrgebiet zu helfen. Ihr Ausbruch war offenbar besser geplant, als zunächst angenommen.

hut

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30.01.2010 von Thomas Müntzer:

Entweder würden sie nach 4 Wochen schon Nervenzusammenbrüche bekommen, oder ihr jetziges Leben muss so schrecklich sein, dass sich ihr Neid auf eingesperrte bestätigen kann. Es scheint so, dass sie gerne die Freiheitsstrafe in [...] mehr...

30.01.2010 von Diomedes: juristische Augenwischerei...

Zuerst einmal muss man hier anmerken, dass Lebenslang in Deutschland nicht wirklich lebenslänglich bedeutet, sondern dieser verhinderte Mordscherge nach 15 Jahren wieder in Freiheit sein wird [spätestens, sofern er nicht – wie die [...] mehr...

19.01.2010 von shakowsky:

aha. von jeglicher sachkenntnis ungetrübte kommentare sind ja hier nix neues, aber der ist unter den top 5. kleiner tip: nicht alles glauben, was die BILD schreibt. mehr...

19.01.2010 von Eva B: .

Eines steht jetzt schon fest: Frau Müller-Piepenkötter ist dafür auf keinen Fall verantwortlich zu machen. Das ist (wie immer) die Prämisse. Eine halbwegs passende Begründung wird sich später finden lassen ... mehr...

19.01.2010 von christydrip: Ausbruch in Münster heute morgen

Deutsche Gefängnisse haben anscheinend tatsächlich ein Problem ... heute morgen sind die nächsten zwei ausgebrochen aus der JVA Münster ... so wie es bisher aussieht diesmal ohne Gewalt ... sondern einfach so aufs Dach und weg ... mehr...

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