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04.12.2009
 

Tipps von Schulmädchen

Wie man Verbrecher fängt

Aachener Ausbrecher: Nach der Flucht die Festnahme
Fotos
AP/ Polizei Aachen

Bei ihrer Suche nach den entflohenen Schwerverbrechern aus Aachen bekam die Polizei unverhoffte Hilfe - von zwei Mädchen aus dem Ruhrgebiet. Sie versorgten die Fahnder mit nützlichen Tipps. "Polizei in Wäldern verstecken", rieten die Nachwuchskräfte. Und: "Spürhunde mitnehmen!"

Essen - Trotz einer groß angelegten Fahndung konnte die Polizei die entflohenen Häftlinge Peter Paul Michalski und Michael Heckhoff tagelang nicht fassen - dabei bekam sie kompetente Unterstützung aus der Bevölkerung.

Zwei Mädchen im Alter von zehn und zwölf Jahren beteiligten sich intensiv an der Fahndung nach den Verbrechern. Cara und Linda - so lauten die Namen der beiden talentierten Nachwuchsfahnderinnen. In einer E-Mail an die Essener Polizei gaben die Mädchen ihre Empfehlungen ab:

  • 1. Tankstelle Polizeiauto hinstellen und beobachten (falls die zwei ein Auto dort finden und es benutzen können).
  • 2. Von der Frau, die die Geisel war, das Nummernschild und dann das Auto findig machen/Fingerabdrücke sammeln.
  • 3. Polizei in Wäldern verstecken und Spürhunde mitnehmen.

Und tatsächlich lagen die beiden mit ihren Hinweisen gar nicht so schlecht: "Wir haben es ganz ähnlich gemacht. Die Polizei hat aber noch einige zusätzliche Tricks", bekannte der Polizeisprecher mit einem Schmunzeln.

Es ging den beiden Nachwuchskräften jedoch nicht allein um Hinweise. Sie waren generell sehr interessiert am Verlauf der Fahndung. Darum nahmen sie die Polizei in ihrer E-Mail gleich selbst ins Verhör:

  • 1. Haben sie Hinweise von der Frau bekommen und wenn ja welche;
  • 2. Haben sie alles dem Radio etc. erzählt oder nur manches wenn sie nur manches erzählt haben, was fehlt;
  • 3. Kommen die beiden in ein sicheres Gefängnis oder kommen sie wider nach Aachen wenn es gelingt sie zu fangen;
  • 4. Was ist jetzt mit der Geisel geht es ihr schon besser usw.;
  • 5. Denken sie das noch mehrere beteiligt waren aus der aus Aachen;
  • 6. Kannten sich beide wenn ja kannten sie sich auch schon früher;
  • 7. wo hin meinen sie fliehen die beiden.

Sie würden sich freuen, wenn sie eine Antwort erhielten, schrieben die Mädchen zum Schluss. "Wenn wir noch fragen haben melden wir uns noch einmal". Ihr Schreiben endete dem Wunsch: "Bitte nicht auf die Rechtschreibfehler achten!!!"

Wie groß der Anteil der beiden Mädchen am Fahndungserfolg letztlich war, gab die Polizei nicht bekannt. Er ist mit Sicherheit nicht zu verachten.

hut/AP/dpa

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Entweder würden sie nach 4 Wochen schon Nervenzusammenbrüche bekommen, oder ihr jetziges Leben muss so schrecklich sein, dass sich ihr Neid auf eingesperrte bestätigen kann. Es scheint so, dass sie gerne die Freiheitsstrafe in [...] mehr...

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19.01.2010 von shakowsky:

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Eines steht jetzt schon fest: Frau Müller-Piepenkötter ist dafür auf keinen Fall verantwortlich zu machen. Das ist (wie immer) die Prämisse. Eine halbwegs passende Begründung wird sich später finden lassen ... mehr...

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