Essen - Trotz einer groß angelegten Fahndung konnte die Polizei die entflohenen Häftlinge Peter Paul Michalski und Michael Heckhoff tagelang nicht fassen - dabei bekam sie kompetente Unterstützung aus der Bevölkerung.
Zwei Mädchen im Alter von zehn und zwölf Jahren beteiligten sich intensiv an der Fahndung nach den Verbrechern. Cara und Linda - so lauten die Namen der beiden talentierten Nachwuchsfahnderinnen. In einer E-Mail an die Essener Polizei gaben die Mädchen ihre Empfehlungen ab:
Und tatsächlich lagen die beiden mit ihren Hinweisen gar nicht so schlecht: "Wir haben es ganz ähnlich gemacht. Die Polizei hat aber noch einige zusätzliche Tricks", bekannte der Polizeisprecher mit einem Schmunzeln.
Es ging den beiden Nachwuchskräften jedoch nicht allein um Hinweise. Sie waren generell sehr interessiert am Verlauf der Fahndung. Darum nahmen sie die Polizei in ihrer E-Mail gleich selbst ins Verhör:
Sie würden sich freuen, wenn sie eine Antwort erhielten, schrieben die Mädchen zum Schluss. "Wenn wir noch fragen haben melden wir uns noch einmal". Ihr Schreiben endete dem Wunsch: "Bitte nicht auf die Rechtschreibfehler achten!!!"
Wie groß der Anteil der beiden Mädchen am Fahndungserfolg letztlich war, gab die Polizei nicht bekannt. Er ist mit Sicherheit nicht zu verachten.
hut/AP/dpa
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aha. von jeglicher sachkenntnis ungetrübte kommentare sind ja hier nix neues, aber der ist unter den top 5. kleiner tip: nicht alles glauben, was die BILD schreibt. mehr...
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Deutsche Gefängnisse haben anscheinend tatsächlich ein Problem ... heute morgen sind die nächsten zwei ausgebrochen aus der JVA Münster ... so wie es bisher aussieht diesmal ohne Gewalt ... sondern einfach so aufs Dach und weg ... mehr...
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