São Paulo - Der Einbruch war von langer Hand geplant: Laut einem Bericht des brasilianischen Fernsehsenders Globo mieteten die Diebe ein Haus in der Nähe des Geldtransportunternehmens. Als am letzten Spieltag der Fußballliga in São Paulo gefeiert wurde, schlugen sie zu.
Durch einen selbstgegrabenen Tunnel drangen sie am Sonntagnachmittag in den Keller der Sicherheitsfirma ein, knackten den Tresor und entkamen mit einer Beute von rund vier Millionen Euro. Ein Sicherheitsmann der ausgeraubten Firma berichtete, er habe zwar Lärm gehört, die Geräusche aber für Feuerwerksknaller gehalten.
Um kein Misstrauen aufkommen zu lassen, hatten die Gauner vor dem gemieteten Haus sogar einen Weihnachtsbaum aufgestellt. In dem Haus fanden die Ermittler Erde aus dem Tunnel, einige verlorene Geldscheine, eine Karte des Tunnels sowie frischgestrichene Wände, offenbar zum Vertuschen von Fingerabdrücken.
Von den Räubern und der Beute fehlt ansonsten jede Spur.
hut/AFP/AP
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