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08.12.2009
 

Aachen

JVA-Beamter soll Geld von Häftlingsgattin genommen haben

Justizvollzugsanstalt in Aachen: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Bediensteten Zur Großansicht
AP

Justizvollzugsanstalt in Aachen: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Bediensteten

Das Gefängnis von Aachen steht erneut im Fokus der Öffentlichkeit: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen JVA-Bediensteten wegen Bestechlichkeit. Der Beamte soll von der Frau eines Inhaftierten Geld bekommen haben.

Aachen - Bereits zehn Tage vor dem Ausbruch der beiden Schwerverbrecher Michael Heckhoff und Peter Paul Michalski aus der Justizvollzugsanstalt Aachen sind gegen einen Bediensteten Ermittlungen wegen Bestechlichkeit eingeleitet worden. Der Beamte soll Geld von der Frau eines Häftlings erhalten haben, wie Oberstaatsanwalt Robert Deller am Dienstag sagte. Damit bestätigte er einen Bericht der "Aachener Nachrichten". Deller betonte jedoch, der Fall habe nichts mit dem Ausbruch zu tun.

Der Oberstaatsanwalt wollte nicht sagen, ob es sich dabei um den 40-jährigen JVA-Beamten handelt, der nach dem Ausbruch festgenommen worden war, weil er Heckhoff und Michalski zur Flucht verholfen haben soll. Dieser Bedienstete soll die beiden Schwerverbrecher nach Auffassung der Staatsanwaltschaft auf dem Weg zur Pforte durch insgesamt fünf verschlossene Türen geschleust und ihnen dann zwei Waffen und Munition gegeben haben. Der Beamte verweigert nach wie vor die Aussage. Die Staatsanwaltschaft will in absehbarer Zeit eine Entscheidung treffen, ob gegen ihn Anklage erhoben oder das Ermittlungsverfahren eingestellt werde, sagte Deller.

Heckhoff, 50, und Michalski, 46, waren am 26. November aus der Justizvollzugsanstalt Aachen ausgebrochen. Auf ihrer Flucht quer durch Nordrhein-Westfalen hatten sie nacheinander mehrere Menschen in ihre Gewalt gebracht. Heckhoff konnte schließlich in Mülheim festgenommen werden, Michalski in Schermbeck am Niederrhein. Gegen die beiden wird nun unter anderem wegen Geiselnahme, erpresserischen Menschenraubs und Freiheitsberaubung ermittelt.

siu/dpa

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30.01.2010 von Thomas Müntzer:

Entweder würden sie nach 4 Wochen schon Nervenzusammenbrüche bekommen, oder ihr jetziges Leben muss so schrecklich sein, dass sich ihr Neid auf eingesperrte bestätigen kann. Es scheint so, dass sie gerne die Freiheitsstrafe in [...] mehr...

30.01.2010 von Diomedes: juristische Augenwischerei...

Zuerst einmal muss man hier anmerken, dass Lebenslang in Deutschland nicht wirklich lebenslänglich bedeutet, sondern dieser verhinderte Mordscherge nach 15 Jahren wieder in Freiheit sein wird [spätestens, sofern er nicht – wie die [...] mehr...

19.01.2010 von shakowsky:

aha. von jeglicher sachkenntnis ungetrübte kommentare sind ja hier nix neues, aber der ist unter den top 5. kleiner tip: nicht alles glauben, was die BILD schreibt. mehr...

19.01.2010 von Eva B: .

Eines steht jetzt schon fest: Frau Müller-Piepenkötter ist dafür auf keinen Fall verantwortlich zu machen. Das ist (wie immer) die Prämisse. Eine halbwegs passende Begründung wird sich später finden lassen ... mehr...

19.01.2010 von christydrip: Ausbruch in Münster heute morgen

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