Die Italo-Schweizerin sei am Freitag von einem Krankenhaus in Rom in eine Anstalt nach Subiaco, 70 Kilometer östlich der Hauptstadt, gebracht worden, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Ihr Vater und ihre Schwester hätten dort mit den Ärzten gesprochen. Sie äußerten demnach die Befürchtung, dass sich der Gesundheitszustand der 25-Jährigen durch die Debatte um den Vorfall verschlechtern könne. Die Ärzte ordneten deshalb eine einwöchige Unterbringung in der geschlossenen Abteilung an.
Die offenbar geistig verwirrte Frau hatte am Donnerstagabend während der Einzugsprozession in den Petersdom eine Absperrung übersprungen und sich auf Papst Benedikt XVI. gestürzt. Als ein Sicherheitsbeamter eingriff und die junge Frau überwältigte, kam der Papst zu Fall, konnte sich mit Unterstützung jedoch rasch wieder aufrichten und die Messe wie geplant feiern.
Papst-Angreiferin war in betreuter Wohngruppe in der Schweiz
Inzwischen sind mehr Details über Maiolo bekanntgeworden. So hat die Frau vorübergehend in einer betreuten Wohngruppe für psychisch Kranke in Frauenfeld im Schweizer Kanton Thurgau gewohnt. Maiolo lebte von Juli 2006 bis Juli 2008 in der Wohngruppe "Kanzler", wie deren Leiter Rolf Kessler am Samstag bestätigte. Danach sei sie in eine eigene Wohnung gezogen.
Ziel der Wohngruppe "Kanzler" ist den Angaben zufolge die soziale und berufliche Integration von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und Krankheiten in das gesellschaftliche Leben. Die Wohngruppe hat 14 Plätze für Männer und Frauen von 18 bis 50 Jahren.
Zum Angriff der 25-Jährigen auf den Papst erklärte Kessler, es gehöre zum Wesen einer psychischen Erkrankung, dass eine Krise eintreffen könne. Eine Grenzüberschreitung sei immer auch ein Hinweis auf eine Krisensituation.
Dem Vatikan zufolge wurde die Frau über Weihnachten in einer Klinik außerhalb Roms behandelt, wo sie weiterhin der Gerichtsbarkeit des Vatikans unterstand. Wie mit ihr weiter verfahren werden solle, werde sich in den kommenden Tagen entscheiden. Der italienischen Nachrichtenagentur Ansa zufolge erhielt die Frau am Samstag Besuch von ihrer Familie.
ssu/AFP/APD
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ist Aufgabe eines stationären Aufenthaltes zu klären, ob und woran diese Frau leidet. Danach sollte sie einer Therapie zugeführt werden. mehr...
Nein, als Massenmörder kann man den Papst nicht bezeichnen, denn er gibt ja keine Befehle andere Menschen zu töten. Ich würde ihn eher mit einem islamischen "Hassprediger" auf eine Stufe stellen. Wie die [...] mehr...
Stars um den Hals fallen in die psychiatr. Klinik einweisen würden. Das ist eher eine Ehre für den Papst. Die Reaktion ist hysterischer als der Umarmungsversuch der armen Frau. Naja, vielleicht lässt sie der Papst nur ein Weilchen [...] mehr...
Als Angehöriger eines Menschen mit psychisch labiler Verfassung kann ich das bestätigen. Bei "kleinen Aussetzern" in Krisensituationen, wo ein Mensch sich selbst verletzt oder Selbstmordgedanken hegt, wird bereits [...] mehr...
Hey, wir müssen es einsehen. Menschen, die einem Massenmörder (AIDS-kranke nur durch Kondom-Verbot) an die Gurgel gehen wollen, sind nunmal geistig verwirrt. Es ist ja nur einer. Wobei widerrum Millionen von Menschen, die nem [...] mehr...
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