Nach Angaben der Sicherungsfirma, der das Transportfahrzeug gehört, haben die Räuber etwa vier Millionen Euro erbeutet. Demnach befanden sich in dem Wagen vier Panzerschränke mit zusammen rund acht Millionen Euro, die Täter hätten aber nur zwei der Panzerschränke aufsprengen können.
Die Polizei war nach Angaben aus Fahnderkreisen noch während des Überfalls eingetroffen. Die Geldräuber hätten mit Maschinenpistolen auf die Polizisten geschossen und dann die Flucht ergriffen. Bei dem Schusswechsel sei niemand verletzt worden, einer der drei Fahrer des Transporters habe sich Prellungen zugezogen. Die Polizei löste Großalarm aus.
Erst am 28. Dezember war ein ähnlich filmreifer Coup bei Paris gescheitert. Der Fahrer des Transporters konnte die Räuber in die Flucht schlagen.
Im November hatte der Raub von 11,6 Millionen Euro aus einem Geldtransporter in Frankreich für Schlagzeilen gesorgt. Dabei hatte sich der Fahrer des Transporters mit dem Fahrzeug und rund 11,6 Millionen Euro aus dem Staub gemacht. Der 39-Jährige stellte sich zehn Tage nach dem Überfall in Monaco der Polizei. Der Großteil des erbeuteten Geldes war bereits zuvor in einer Garage in Lyon gefunden worden.
siu/dpa
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