Hamburg - Ein Fenster des Gebäudes und die Fassade wurden beschädigt, Personen wurden jedoch nicht verletzt. Die Räume waren laut Polizei zur Tatzeit zwischen Silvester und Montagmorgen nicht besetzt.
Die Beamten stellten bei Dienstantritt fest, dass ein Fenster ihres Besprechungsraumes durchschossen war. Das Projektil drang dann in die Decke ein, prallte von der Betondecke ab und landete stark deformiert auf dem Teppich.
In der Hausfassade fanden die Polizisten weitere fünf Einschusslöcher. Auf der Straße und dem Gehweg fanden die Polizisten sechs Patronenhülsen vom Kaliber 9 Millimeter. Da keiner der befragten Anwohner die Schüsse gehört hat, gehen die Ermittler davon aus, dass sie in der Silvesternacht abgegeben wurden.
Anfang Dezember hatten zehn Linksautonome eine Hamburger Polizeiwache mit Steinen angriffen und zwei Streifenwagen abgefackelt. In diesem Fall ermittelt die Bundesanwaltschaft wegen versuchten Mordes. Die Täter seien mit hoher krimineller Energie vorgegangen, hätten Zufahrten für die Feuerwehr versperrt und "Krähenfüße" zum Aufschlitzen von Reifen ausgelegt.
pad/APD
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