Wichita - Der Fall geriet bei einer Polizeikontrolle an die Öffentlichkeit: Beamte stoppten in Wichita im US-Bundesstaat Kansas in der vergangenen Woche ein Auto, fanden einen am Kopf blutenden Mann vor und bekamen eine abstruse Story zu hören.
Der 33-Jährige gab einem Bericht des Nachrichtensenders NBC zufolge an, sich vor einigen Wochen Crack im Wert von mehreren hundert Dollar besorgt zu haben. Statt mit echten Scheinen habe er aber mit Spielgeld - genauer gesagt mit Monopoly-Scheinen - bezahlt. Nun wolle der Dealer richtiges Geld sehen.
"Der Mann, von dem er die Drogen bekommen hatte, war sauer und bestellte ihn zu sich nach Hause", sagte Polizeisprecher Gordon Bassham laut NBC. "Als er dort eintraf, schlug der Dealer mit einer Handfeuerwaffe mehrfach auf den Kopf des Opfers ein", sagte der Beamte. Weitere Leute hätten sich an der Schlägerei beteiligt, das Opfer habe aber entkommen können. Die Verletzungen seien nicht lebensgefährlich gewesen.
Trotz der "ungewöhnlichen Umstände" wollen die Beamten den Angreifer verhaften. Das sei kein Freifahrtschein, um sich das Gefängnis zu ersparen, so Bassham.
Warum der Dealer den Betrug nicht sofort bemerkt und sein Geld umgehend eingefordert hatte, ist nicht bekannt.
jpf
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