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16.03.2010
 

USA

Todeskandidat nach Selbstmordversuch hingerichtet

Wenige Stunden vor seiner Exekution hatte ein zum Tode verurteilter US-Häftling sich umzubringen versucht - konnte jedoch gerettet werden. Jetzt starb der Mann nach mehreren Gift-Injektionen. Der Gouverneur von Ohio hatte die Hinrichtung aufgeschoben, damit sich der Häftling erholen konnte.

Washington - Eine Woche nach seinem Suizidversuch ist der wegen Mordes verurteilte Lawrence Reynolds im US-Bundesstaat Ohio hingerichtet worden. Der 43-Jährige starb am Dienstag nach der Injektion mehrerer Giftstoffe, wie die Justizbehörden bekannt gaben.

Die Hinrichtung war ursprünglich für vergangene Woche geplant gewesen; Beamte hatten Reynolds aber bewusstlos in seiner Zelle gefunden, nachdem er sich mit einer Überdosis Medikamenten das Leben nehmen wollte. Ohios Gouverneur hatte den Termin daraufhin um eine Woche verschoben, damit sich der Todeskandidat erholen konnte.

In seinen letzten Worten an Mithäftlinge sagte Reynolds nach Angaben anwesender Journalisten, er habe "Aufmerksamkeit auf das sinnlose und zutiefst ungerechte System" der Todesstrafe lenken wollen. "Meine Brüder, ich hoffe, Ihr werdet nie diese 15 Schritte gehen müssen, die ich heute gehe", wurde Reynolds zitiert. Und: "Stoppt den Irrsinn!"

Reynolds war 1994 wegen Mordes zum Tode verurteilt worden. In mehreren Gerichtsverfahren hatte er seine Hinrichtung durch die Giftspritze vergeblich zu verhindern versucht.

otr/AFP

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insgesamt 62 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
22.03.2010 von feb1958: Deutsche Rechtssprechung?

Ja, die deutsche Resprechung bevorzuge ich - ganz entschieden und ausdrücklich. Diese Rechtssprechung hat immerhin dazu beigetragen, dass die hiesige Quote an Gewaltverbrechen sehr deutlich geringer liegt als in USA. Wenn es [...] mehr...

22.03.2010 von CaptainSubtext: !

Entschuldigen Sie mal. Die Todesstrafe war in allen Gesellschaften tief verwurzelt. Manche haben sich weiterentwickelt, andere nicht. Eine Barbarei kann ich nicht einfach respektieren, egal ob von den USA, den Taliban oder [...] mehr...

22.03.2010 von CaptainSubtext: !

Sie wissen doch selbst, dass Sie Unsinn geschrieben haben, sonst hätten Sie doch nicht nonchalant die Kinderschänder hinzugefügt. Vermutlich gibt es auch ein Krankheitsbild für Leute die Fehler nicht zugeben können. mehr...

22.03.2010 von discurso: .

Ihr Beispiel zeigt eindrücklich die Absurdität von Klapperschlanges Rachewünschen. mehr...

22.03.2010 von tanni95: Das kann schwierig werden:...

...wenn ein Mörder sein Opfer aus einem fahrenden Auto erschießt, dann müsste ja der Henker den Delinquenten aus einem fahrenden Auto heraus erschießen (hinrichten). Wo soll man das machen? Im Gefängnishof? Oder einen bestimmten [...] mehr...

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