Washington - Der Vorwurf lautet auf staatsfeindliches Komplott sowie versuchten Einsatz von selbstgebauten Bomben als Massenvernichtungswaffen: Mitglieder einer paramilitärischen christlichen Gruppe im US-Bundesstaat Michigan sind wegen Anschlagsplänen gegen Polizisten festgenommen und angeklagt worden.
Die acht Männer und eine Frau sollen der Anklage zufolge unter anderem erwogen haben, einen Sicherheitsbeamten umzubringen - um dann auf seiner Beerdigung weitere Menschen durch Sprengstoffanschläge zu ermorden. Schon im April habe die Gruppe zuschlagen wollen, sagte Staatsanwältin Barbara McQuade. Man sei deshalb zum schnellen Zugriff gezwungen gewesen.
Die Gruppe, die unter dem Namen "Hutaree" agierte, hat den Ermittlern zufolge auch überlegt, Polizisten durch falsche Hilferufe beziehungsweise an Straßenkreuzungen in eine Falle zu locken oder deren Angehörige anzugreifen. Nach dem Attentat habe sich die Gruppe zurückziehen und es auf einen Showdown mit der Polizei ankommen lassen wollen.
Ziel der Gruppe war es laut Anklage, gewaltsam Widerstand gegen den Staat zu leisten. Die Anschlagspläne gegen die Polizei sollten ein Katalysator für größere Unruhen gegen die US-Regierung sein. Die Gruppe habe lokale, Staats- und Bundessicherheitskräfte als feindliche "Bruderschaft" angesehen.
Acht der neun mutmaßlichen Kriminellen wurden am Wochenende bei Großrazzien in den Bundesstaaten Michigan, Ohio und Indiana gefasst. Anführer der Gruppe soll David Brian Stone gewesen sein, der "Captain Hutaree" genannt wurde. Einer seiner Söhne ist noch flüchtig.
"Die Sache ein bisschen weit getrieben"
Stones Ex-Frau sagte der Nachrichtenagentur AP: "Es begann als so ein christliches Ding. Man geht zur Kirche. Man betet. Man kümmert sich um seine Familie." Sie denke, dass dann "David begonnen hat, die Sache ein bisschen zu weit zu treiben".
Justizminister Eric Holder sprach von einer "gefährlichen Organisation". Auf der Ranch des Gruppenführers seien die Mitglieder militärisch ausgebildet worden, hält die Anklageschrift fest. 2008 hätten sie begonnen, in Wäldern für einen Krieg gegen ihre Feinde zu trainieren. Die Mitglieder der Gruppe hätten trainiert, wie man Sprengsätze baut und zündet. Außerdem hätten sie mit Waffen geübt und Lager angelegt. Auf Videos, die auf der Homepage der Gruppe zu finden sind, sind Schießübungen zu sehen.
Auf der Internetseite erklärt die militante Gruppe, ihr Name bedeute in einer Sprache, die nur Eingeweihte verstehen würden, so viel wie "Christliche Kämpfer". Bibelstellen werden zitiert. Dazu steht die Losung: "Wir glauben, dass eines Tages ein Antichrist erscheinen wird, wie es die Prophezeiung sagt. Jesus wollte, dass wir bereit sind, um uns mit dem Schwert zu verteidigen und am Leben zu bleiben, indem wir Hilfsmittel benutzen."
jok/dpa/AP
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Nunja, jeder schreibt so, wie er es versteht. Wenn Sie Agnostizismus und Zynismus im Hinblick auf metaphysische Fragen zu Ihrer Maxime erhoben haben, dann müssen Sie sowas schreiben. Dafür gibt es ja dann die anderen [...] mehr...
Doch, das kann man mit Sicherheit sagen. Nur beweisen kann man es nicht. Man kann auch mit Sicherheit sagen, es gibt keine bunten Schwäne, solange niemand in der Welt einen gesehen hat. Man kann nur nicht behaupten, dass bunte [...] mehr...
Das ist ja Ihre Sache. mehr...
Sie tun ja gerade so, als ob Sie mit Sicherheit sagen könnten, es gäbe kein Spaghettimonster. Da das nicht möglich ist, geben Sie vor, etwas zu wissen, was man nicht wissen kann, zum einen, weil es unwahr ist, und zweitens, weil [...] mehr...
Geb ich einfach mal zurück. Atheismus- Es gibt keinen Gott Agno- Ich habe keine Ahnung obs ihn gibt oder nicht mehr...
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