Stralsund - Wegen eines Brandanschlags auf zwei Polizisten hat das Landgericht Stralsund am Donnerstag drei Männer zu Haftstrafen von vier, drei und zweieinhalb Jahren verurteilt.
Die Jugendkammer sah es als erwiesen an, dass die drei in der Nacht zum 18. Januar in Greifswald ein Polizeiauto mit einem fingierten Notruf zum späteren Tatort gelockt und dort mit selbstgebauten Brandsätzen beworfen hatten. Diese verfehlten das Ziel, die Beamten blieben unverletzt.
Die 23, 18 und 17 Jahre alten Täter wurden wegen versuchter schwerer Brandstiftung, Missbrauchs von Notrufen und Vortäuschen einer Straftat verurteilt. Einen Tötungsvorsatz sah das Gericht nicht.
jdl/dpa
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