Hamburg - Nach Informationen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sind am Rande des EM-Qualifikationsspiel zwischen Belgien und Deutschland (0:1) rund 280 gewaltbereite Fans festgesetzt worden. "Die Polizei hat hart und konsequent durchgegriffen", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach am Freitagabend nach dem Spiel in Brüssel. 500 bis 700 gewaltbereite Fußball-Anhänger seien nach Belgien gereist, die Polizei habe sie schon vor dem Stadion abgefangen. In der Innenstadt von Brüssel soll es zu einigen Auseinandersetzungen zwischen Chaoten und Sicherheitskräften gekommen sein, berichtete Niersbach.
Schon vor den Vorfällen hatte sich der DFB offiziell über die Ticket-Verkaufspraxis der belgischen Gastgeber beklagt. Entgegen der internationalen Praxis hat Belgien 6500 Eintrittskarten unkontrolliert direkt an deutsche Fans verkauft. Niersbach hat bei der Europäischen Fußball-Union Uefa bereits Beschwerde eingelegt.
Insgesamt waren rund 9000 deutsche Anhänger im Stadion. Über die offiziellen DFB-Kanäle wie Fanclub und Vereine sind 2500 Tickets abgesetzt worden. Die Belgier gaben im Vorverkauf bis zu zehn Tickets an deutsche Zuschauer ab, üblich sind nur vier Karten pro Person. Nach den Regeln der Uefa stehen den Anhängern der Gastmannschaft zehn Prozent der verkauften Karten zu, in Brüssel wären das rund 4500 Tickets gewesen. Der DFB hatte laut Niersbach den belgischen Verband bereits Tage vor dem Spiel wegen der kritisierten Verkaufspraxis kontaktiert.
In der Brüsseler Innenstadt war schon Stunden vor dem Spiel ein großes Polizeiaufgebot präsent. Dabei wurde die belgische Polizei von 80 deutschen Beamten unterstützt. Zudem hatte der DFB auch eigene Ordner in Brüssel dabei.
Bundespolizei griff schon im Vorfeld hart durch
Vor dem Spiel hatte die deutsche Bundespolizei 42 in der Datei "Gewalttäter Sport" registrierten Personen die Ausreise verweigert. Dies sei das Ergebnis von Kontrollen der Züge an den Grenzübergängen nach Belgien und den Niederlanden, bestätigte Bernd Küppers, Pressesprecher der zuständigen Polizeiinspektion Aachen.
Insgesamt untersuchte die Polizei bis zum frühen Abend etwa 1500 Personen. Zu den Ausreiseverweigerungen kamen noch eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung und eine wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.
Als "Gewalttäter Sport" eingestufte Hooligans müssen sich normalerweise an Spieltagen bei Polizeistationen an ihrem Wohnort melden, um sicherzustellen, dass sie nicht zu den Spielen fahren.
jok/dpa
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Auch hier sind wir wieder absolut nicht einer Meinung. Die ganz kleinen Zwerge gibt es bei keiner WM mehr. Das sieht man auch an den Ergebnissen. Kantersiege gibt es keine mehr. Das letzte ganz hohe Ergebnis war, wenn ich mich [...] mehr...
Sie vermischen da zwei Sachen.., bzw. bringen unnötig die Politik darein. Also, dass es ein Integrationsproblem draußen besonders in Großstädten in den sogennanten Ghettos gibt, das gibt es. Inzwischen haben es auch die Grünen [...] mehr...
Kroatien, Irland und Tschechien werden das EM-Teilnehmerfeld vervollständigen. Nur bei Bosnien-H. - Portugal fällt die Prognose schwer. Ich tippe mal auf Dzeko & Co., die waren gegen die Franzosen schon ganz nah dran. mehr...
Doch, das EM-Turnier wird interessanter werden und ich würde sagen, vielleicht einen Tick schwieriger. Denn, so krasse Aussenseiter wie bei einer WM, wo es immer so Teams wie Jamaica, Trinidad & Tobago, etc..gibt, wird es [...] mehr...
Stimmt Götze spielt ja nie für die deutsche NM und daran ist nur Özil Schuld, oder? Hach nein stimmt ja gar nicht er spielt.. Und sei meinen den Schürrle, der beim letzten Spiel zusammen mit Özil gespielt hat? ---Zitat--- [...] mehr...
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