Solingen - Fast eineinhalb Stunden lang stoppten die Beamten den Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Solingen-Hauptbahnhof und Solingen-Grünewald und fahndeten mit einem Hubschrauber nach dem Mann. Insgesamt sieben Züge verspäteten sich wegen der Sperrung um fast drei Stunden.
Eine Spaziergängerin, die ihren Hund ausführte, hatte gesehen, wie ein Mann bei ihrem Anblick über eine Schutzplanke sprang und über die Schienen flüchtete. Die Frau entdeckte am Rand der Bahngleise die Kleidung des Mannes und alarmierte umgehend die Polizei.
Nach zunächst erfolgloser Suche fanden die Polizisten den Solinger schließlich in einem Auto. Gemeinsam mit seiner Ehefrau war er auf dem Weg zur nächsten Wache, um die Angelegenheit aufzuklären.
Der 42-Jährige sagte, dass er "zur Stressbewältigung" öfter nackt herumlaufe. Als ihn die Passantin jedoch unbekleidet erwischte, sei er in Panik geraten, auf die Bahngleise gesprungen und davongerannt. Er sei nackt nach Hause gelaufen und habe später das Großaufgebot der Polizei bemerkt.
Die Polizei leitete gegen den Mann ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit ein.
hip/dpa/AFP
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