Kopenhagen - Unmittelbar nach der Detonation einer Bombe im Hotel Jørgensen im Zentrum von Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen überschlugen sich die Spekulationen: Dänische Medien berichteten, dass die Explosion durch einen Selbstmordattentäter verursacht worden sei. Laut der Internetseite der Zeitung "Politiken" trug der junge Mann einen Sprengstoffgürtel.
In anderen lokalen Medien hieß es jedoch, der Mann sei kein Terrorist, sondern ein Krimineller, der unter polizeilicher Beobachtung stand. Die Ermittler bestätigten zunächst keine der Angaben. "Ob es Terror ist oder das Werk eines Verrückten, wissen wir nicht", sagte ein Polizeisprecher. "Wir ermitteln in alle Richtungen." Bis man den Verdächtigen befragen könne, würden noch Stunden vergehen.
Er müsse zunächst wegen seiner leichten Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizisten hatten den blutenden Mann zuvor in einem benachbarten Park gefasst, er war im Gesicht und an den Armen verletzt. Ob es sich bei ihm tatsächlich um den mutmaßlichen Bombenleger handelte, war jedoch unklar.
Die Umgebung des Hotels wurde weiträumig abgesperrt, Spezialeinheiten der Polizei untersuchten das Hotel nach weiteren möglichen Sprengsätzen. Die Bombe richtete nur leichten Sachschaden an. Es gab bis auf den Festgenommenen keine Verletzten.
can/AFP/dpa
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