Dresden - Die Richter sprachen den 33-Jährigen am Donnerstag des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, der Vergewaltigung und der vorsätzlichen Körperverletzung in zwei Fällen schuldig.
Der Angeklagte vor dem Landgericht Dresden
Er habe beide Taten geplant, die Kinder Todesängsten ausgesetzt und ohne Rücksicht auf Schmerzen und Verletzungen missbraucht, sagte die Vorsitzende Richterin Michaela Kessler. Strafmildernd wurde sein Geständnis gewertet. Dies habe den Mädchen einen Auftritt vor Gericht erspart. Außerdem sei er nicht vorbestraft.
Das Gericht entsprach mit dem Urteil dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte nicht mehr als sechs Jahre Haft beantragt und will nun eine Revision prüfen.
Der 33-Jährige muss den Opfern außerdem 20.000 Euro Schmerzensgeld zahlen und für die Verfahrenskosten in Höhe von rund 300.000 Euro aufkommen. Darin enthalten sind die Ausgaben für einen Massengentest an rund 14.000 Männern im Raum Dresden.
Gegen den Mann war Haftbefehl erlassen worden, nachdem seine DNA-Probe eine "vollständige Übereinstimmung" mit den an den Kindern hinterlassenen DNA-Spuren ergeben hatte. Der Lkw-Fahrer hatte die Taten der Staatsanwaltschaft zufolge eingeräumt.
ala/ddp/AFP/dpa
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