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10. September 2018, 03:24 Uhr

Berlin-Neukölln

36-Jähriger erschossen - Polizeiaufgebot vor Klinik

Ein 36-jähriger Mann ist in Berlin getötet worden: Es wurde mehrfach auf ihn geschossen. Vor dem Krankenhaus versammelten sich rund 150 Menschen, die Polizei bewachte das Gebäude.

Am Tempelhofer Feld in Berlin-Neukölln ist mehrfach auf einen 36-Jährigen geschossen worden. Der Mann wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb er wenig später, wie die Polizei bestätigte.

Die Schüsse fielen den Angaben zufolge am Sonntag gegen 17.40 Uhr. Anschließend seien mehrere Menschen mit einem Auto vom Tatort geflüchtet. Entgegen erster Informationen gab es bis zum Abend keine Festnahme. Die Polizei hatte zuvor getwittert, dass ein Tatverdächtiger festgenommen worden sei.

Beamte waren indes mit einem Großaufgebot vor der Klinik im Einsatz, um das Gebäude zu bewachen. Rund 150 Menschen hatten sich Polizeiangaben zufolge vor dem Krankenhaus versammelt, nachdem der 36-Jährige eingeliefert worden war. Die Polizei bat auf Twitter darum, nicht zur Klinik zu kommen. "Es darf heute Nacht niemand zu ihm."

Nach unbestätigten Informationen mehrerer Medien soll es sich bei dem Opfer um ein polizeibekanntes Mitglied einer arabischen Großfamilie handeln. Die Polizei wollte sich nicht zur Person äußern, gab aber an, dass der Mann aus dem Libanon stammte. Die Mordkommission ermittelt in dem Fall.

Im Video: Arabische Clans in Berlin (SPIEGEL TV vom 11.12.2016)

aar/dpa

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