A7 in Schleswig-Holstein Polizei fasst mutmaßliche Steinewerfer

Mehrfach wurden von Brücken aus Steine auf die A7 und die B200 im Norden Schleswig-Holsteins geworfen. Nun hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen.

Von Stein getroffener BMW auf A7 (Archiv)
DPA

Von Stein getroffener BMW auf A7 (Archiv)


Nach einer Serie von Steinwürfen auf die Autobahn 7 und auf die Bundesstraße 200 im nördlichen Schleswig-Holstein hat die Polizei zwei junge Männer gefasst. Den Angaben der Ermittler zufolge wurden ein 18-Jähriger und ein 19-Jähriger festgenommen. Vorausgegangen waren monatelange Ermittlungen.

Die jungen Männer sollen noch am Freitag einem Haftrichter in Flensburg vorgeführt werden. In der polizeilichen Vernehmung gestanden sie laut den Ermittlern, von verschiedenen Brücken zahlreiche Steine geworfen zu haben. Warum sie dies taten, blieb unklar.

Die Serie von 19 Steinwürfen hatte im Februar begonnen. Während die meisten Vorfälle glimpflich ausgingen, wurde eine Autofahrerin Anfang Mai von einem großen Stein schwer verletzt. Seitdem ermittelte die Kriminalpolizei wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

Ein fußballgroßer Stein hatte in der Nacht zum 9. Mai die Windschutzscheibe des Fahrzeugs der 58-Jährigen durchschlagen und die Frau am Oberkörper getroffen. Sie konnte ihr Auto noch selbst stoppen. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer alarmierten die Rettungskräfte. Die schwer verletzte Frau wurde in ein Flensburger Krankenhaus gebracht.

wit/dpa



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.