Airbus-Absturz Ägypten will keine Hinweise auf Anschlag gefunden haben

Großbritannien, die USA und Russland gehen davon aus, dass der Airbus-Absturz über dem Sinai das Ergebnis eines Anschlags war. Jetzt hat die ägyptische Regierung einen Bericht veröffentlicht, der das Gegenteil behauptet.


224 Menschen starben Ende Oktober beim Absturz einer russischen Passagiermaschine über dem Sinai. Die Geheimdienste Großbritanniens und der USA erhielten Hinweise auf einen Terroranschlag. Russland sprach schließlich konkret von einer Bombe, und die Terrororganisation "Islamischer Staat" behauptete, für den Anschlag verantwortlich zu sein.

Doch die ägyptische Luftfahrtbehörde will das nun widerlegt haben.

"Der technische Untersuchungsausschuss hat bisher nichts gefunden, was auf eine rechtswidrige Aktion oder einen Terrorakt deuten könnte", hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums, aus dem die Nachrichtenagentur Reuters zitiert. Mehr wurde zunächst nicht bekannt.

gam/Reuters

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insgesamt 11 Beiträge
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Seite 1
at@at 14.12.2015
1.
Egal, was nun passiert ist - man sollte wohl einfach das offizielle Endergebnis der Untersuchung abwarten und nicht vorher wild spekulieren...
frummler 14.12.2015
2. die einfach angst
der anschlag hat den tourismus praktisch komlpett lahmgelegt und ich vermute die wollen egal wie die urlauber zurück haben ! ohne die urlauber sind die komplett aufgeschmissen
Robert Redlich 14.12.2015
3. Urlaub
Durchsichtiges Manöver. Aber für wen? Die möglichen europäischen Urlauber glauben wohl eher nicht der Aussage der Ägypter. Und überhaupt: Ich fliege Mittwoch nach Hurghada für eine Woche. Mich schreckt vor allem das ungewöhnlich kalte Wetter ab. Um die 22 Grad C mittags und 12 Grad C nachts - da sollte die ägyptische Tourismusbehörde mal was gegen unternehmen. Also Wetterberichte statt Untersuchungsergebnisse fälschen...
frank57 14.12.2015
4. Einerseits
sehr schade für die freundlichen Ägypter....andererseits eine Erholung für das Rote Meer....eine Erholung vom Ansturm auch von Touristen ohne jeglichen Respekt vor der "Perle Rotes Meer"...Ich wünsch den Menschen dort Frieden und normale Verhältnisse!
downloaddude 14.12.2015
5. Nichts neues
als in den 90ern mal einen ägyptische Boeing 767 über dem Atlantik runterkam, waren sich die amerikanischen Ermittler sicher, dass dies eine Kamikaze-Aktion des Copiloten war. Die Ägypter waren damit nicht zufrieden und behaupteten, die Ursache sei technischer Natur obwohl dies überhaupt nicht nachgewiesen werden konnte. Insofern verwundert es jetzt nicht gross, dass sie von ihrem eigenen Versagen ablenken wollen, gerade weil in diesem Fall der Tourismus stark betroffen ist.
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