Airbus-Absturz Ägypten will keine Hinweise auf Anschlag gefunden haben

Großbritannien, die USA und Russland gehen davon aus, dass der Airbus-Absturz über dem Sinai das Ergebnis eines Anschlags war. Jetzt hat die ägyptische Regierung einen Bericht veröffentlicht, der das Gegenteil behauptet.


224 Menschen starben Ende Oktober beim Absturz einer russischen Passagiermaschine über dem Sinai. Die Geheimdienste Großbritanniens und der USA erhielten Hinweise auf einen Terroranschlag. Russland sprach schließlich konkret von einer Bombe, und die Terrororganisation "Islamischer Staat" behauptete, für den Anschlag verantwortlich zu sein.

Doch die ägyptische Luftfahrtbehörde will das nun widerlegt haben.

"Der technische Untersuchungsausschuss hat bisher nichts gefunden, was auf eine rechtswidrige Aktion oder einen Terrorakt deuten könnte", hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums, aus dem die Nachrichtenagentur Reuters zitiert. Mehr wurde zunächst nicht bekannt.

gam/Reuters

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