Amoklauf an US-College 14 Studenten mit Stichwaffe verletzt

Bei einem Amoklauf am Lone Star College nahe Houston sind 14 Studenten verletzt worden, zwei davon schwer. Der Attentäter wurde von einem bedrohten Kommilitonen überwältigt. Das Motiv des Täters ist bislang unbekannt.

AP

Houston - Chaotische Szenen am Lone Star College nahe Houston: Ein 21-Jähriger hat im US-Bundesstaat Texas 14 Studenten teilweise schwer verletzt. Zwei Kommilitonen befanden sich mehrere Stunden nach dem Überfall am Dienstag noch in einem kritischen Zustand. Vier Schüler wurden mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Der Täter wurde nach Angaben der Polizei gefasst - seine Motive seien noch völlig unklar, hieß es. Um was für eine Waffe es sich genau handelte, konnte die Polizei zunächst nicht sagen: Der zuständige Sheriff sprach von einem "unbekannten Instrument".

Nach Angaben der Polizei ging der Notruf am Lone Star College in der Stadt Cypress um kurz nach 11 Uhr am Vormittag ein. Es hieß, ein Mann laufe über den Campus und "sticht auf Menschen ein". Einer der bedrohten Studenten habe den Angreifer überwältigt, so die Polizei.

Die Universität gab daraufhin sofort Alarm und forderte die Studenten auf, sich an einem sicheren Ort zu verstecken. Zeitweise wurde davon ausgegangen, dass sich zwei Angreifer auf dem Gelände befinden.

Bereits im Januar ereignete sich am Lone Star College ein ähnlicher Vorfall: Bei einer Schießerei wurden drei Menschen schwer verletzt. Auslöser war ein harmloser Streit.

lei/dpa

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