Amoklauf in Baden-Württemberg "Ich war drin, das kannst du nicht verkraften"

Mit Hunderten Schuss Munition zog Tim K. los, um so viele Menschen wie möglich umzubringen. 15 tötete er am Ende - noch Schlimmeres hat laut Polizei das schnelle Eingreifen von Streifenbeamten in der Schule verhindert. Unter seinen Opfern waren auffällig viele Mädchen und Frauen.


Hamburg - Die Frau, die vor dem Gebäude der Albertville-Realschule in Winnenden steht, ist fassungslos. Ihr Gesicht wirkt wie versteinert: "Meine Tochter hat alles live miterlebt", bricht es aus ihr heraus. "Sie hat gesehen, wie ein Junge in den Hals geschossen worden ist und eine Freundin aus dem Fenster gesprungen ist." Sie wisse nicht, wie sie ihrer Tochter jetzt beistehen soll.

Die Ratlosigkeit, das Entsetzen in Winnenden sind groß. Der 17-jährige Tim K. hat am Mittwochmorgen gegen 9.30 Uhr in schwarzer Militärkleidung in der Albertville-Realschule um sich geschossen - in zwei Klassenräumen richtete er ein Massaker an. Sieben Schüler zwischen 14 und 15 Jahren waren sofort tot, zwei weitere starben auf dem Weg ins Krankenhaus.

K., der als unauffällig beschrieben wird, erschoss auch drei Lehrerinnen. Eine von ihnen war erst seit wenigen Wochen als Referendarin an dem Schulzentrum und wollte noch eine Schülerin schützen, als K. sie tötete.

Laut Landesinnenminister Heribert Rech (CDU) waren drei Polizisten schon zwei Minuten nach dem Notruf an der Schule. So sei eine "weitere Tateskalation" verhindert worden - denn Tim K. wollte offenbar noch weit mehr Schüler töten. Im Treppenhaus wurden mehrere hundert Schuss Munition gefunden. Der leitende Kriminaldirektor Ralf Michelfelder: "Der Täter hatte in der Schule möglicherweise weitaus mehr vor, als er dann angerichtet hat." Die Streifenpolizisten seien K. mutig hinterhergestürmt und hätten ihn zur Flucht getrieben. "Wenn man sich die Schule anschaut und die nicht benutzte Munition auf dem Boden betrachtet, kann man nachvollziehen, was noch hätte geschehen können", sagte Landespolizeipräsident Erwin Hetger. Polizisten in Baden-Württemberg haben bei Amokläufen die Vorgabe, rasch einzugreifen.

Der ehemalige Schüler tötete bei der Flucht aus der Schule in einer nahen Klinik für Psychiatrie und Neurologie einen Gärtner, zwang einen Autofahrer, ihn aus der Stadt zu bringen. Als das Fluchtauto auf einem Seitenstreifen stecken blieb, flüchtete K. zu Fuß weiter. In Wendlingen machte er Halt, tötete in einem Autohaus einen Verkäufer und einen Kunden - die Polizei fahndete nach ihm, durchsuchte unter anderem mit Sondereinsatzkräften einen Supermarkt. Schließlich stellte sie Tim K. auf einem Parkplatz. In dem folgenden Schusswechsel wurden zwei Polizisten schwer verletzt, der Amokschütze durch einen Treffer am Bein verwundet. Dann richtete er sich selbst mit einer Kugel in den Kopf.

Die Polizei habe beim Zugriff in Wendlingen Glück im Unglück gehabt, sagte Landespolizeipräsident Erwin Hetger: "Der Täter hat auf alles geschossen, was für ihn sichtbar war."

Insgesamt mehr als 50 Kugeln soll Tim K. abgefeuert haben, mit einer der 16 Waffen seines Vaters, die dieser laut Michelfelder im Schlafzimmer und nicht im Tresor aufbewahrt hatte. Der Vater ist im Schützenverein, der Waffenbesitz ist legal. Die Munition war den Ermittlern zufolge im Haus nicht weggeschlossen.

"Ein Amoklauf in Reinkultur"

Das Ausmaß der Katastrophe war erst Stunden nach der Tat zu übersehen. Am Nachmittag waren die Leichen noch immer nicht aus dem Gebäude geborgen. Reporter berichten von "schrecklichen Szenen" und einem "absoluten Ausnahmezustand": "Die Leute sind bestürzt, entsetzt, verzweifelt." Landespolizeipräsident Hetger: "In der Schule werden Tatortaufnahmen gemacht. Ich war selbst drinnen. Das kannst du nicht verkraften." Es sei "ein Amoklauf in Reinkultur" gewesen: "Er ist mit der Waffe in die Schule rein und hat dann das Blutbad angerichtet. So etwas habe ich noch nie erlebt."

"Die Kinder waren offensichtlich völlig überrascht. Als man sie später tot auffand, hatten einige noch ihre Schreibstifte in der Hand", sagte Innenminister Rech. Tim K.s Motiv ist ihm zufolge noch unklar. Die Hintergründe lägen im Dunkeln. Es habe keine Hinweise auf die Tat oder Ankündigungen im Internet gegeben, K. habe auch keinen Anlass für Zukunftsängste gehabt.

Auffällig ist für die Ermittler, dass die meisten Opfer in der Schule weiblich sind - sieben Schülerinnen und drei Lehrerinnen. Rech: "Ich will daraus aber noch nichts ableiten." Eventuell hänge dies mit der Raumsituation zusammen. Allerdings habe der Täter seine Opfer vor allem durch Schüsse in den Kopf getötet - dies zeige, dass er nicht wahllos um sich gefeuert habe.

"Frau Koma kommt"

Während Tim K. mordend durch die Klassenzimmer zog, soll der Schuldirektor mit einer verschlüsselten Lautsprecherdurchsage eine Warnung herausgegeben haben. "Frau Koma kommt", habe der Rektor durchgesagt, berichtete eine Schülerin der Albertville-Schule in der ZDF-Sendung "heute" am Mittwochabend. Sie fügte hinzu: "Das heißt ja Amok rückwärts. Dann hat die Lehrerin die Tür abgeschlossen."

Die Schüler in Winnenden sind fassungslos über das Geschehen, das über sie hereingebrochen ist: "Wir saßen im Unterricht, und dann bebte plötzlich die Schule", sagte ein Unterstufenschüler dem Fernsehsender n-tv. "Unser Lehrer ist rausgegangen und hat geschaut, was da los ist. Und dann haben alle geschrien: 'Achtung, Amoklauf! Holt einen Notarzt!'"

Eine Schülerin sagte, sie habe zunächst an einen üblen Scherz gedacht. Dann habe sie gesehen, wie andere Mitschüler aus dem Fenster gesprungen seien - und sei auch losgerannt.

Die Schüler und auch Angestellte und Patienten einer nahen Klinik für Psychiatrie und Neurologie berichteten von großem Lärm. "Es hat so laut gekracht, wir dachten zuerst, die Geräusche kämen von der Baustelle."

Eine Schülerin der Klasse 9c der Albertville-Realschule sagte Hit-Radio Antenne 1: "Wir waren im Computerraum. Auf einmal haben wir dann so Schläge gehört, und dann ist unsere Lehrerin rausgegangen, hat nachgeschaut - und hat einfach die Türe zugemacht." Später hätten sie von einer anderen Lehrerin Bescheid bekommen, dass ein Amokläufer "einen Aufstand gemacht hat. Dann haben wir ein Zeichen gekriegt von einem Polizisten, dass wir rausgehen sollen zum Schwimmbad, zum Wunnebad." Dort wurden viele Schüler in Sicherheit gebracht. Die Polizei ließ das gesamte Schulzentrum evakuieren. Viele versuchten, sich selbst über Leitern und durch Fenster einen Weg ins Freie zu bahnen.

Eltern eilten heran. Als sich die Nachricht herumsprach, was sich im Inneren der Schule abgespielt hatte, brachen mehrere von ihnen zusammen. Krankenwagen fuhren im Minutentakt vor, Hubschrauber kreisten über der Kleinstadt, Polizeikolonnen rasten mit Blaulicht durch die Straßen. Das Schulzentrum wurde weiträumig abgesperrt, alle weiteren Schulen der Stadt zunächst unter Polizeischutz gestellt. Seelsorger kümmerten sich noch am Ort der Bluttat um die fassungslosen Mütter und Väter. Auch die Schüler wurden umgehend psychologisch betreut.

Beileidsbekundungen aus der ganzen Republik

Am frühen Nachmittag, kurz nach Schulschluss, setzten sich Jungen und Mädchen in ganz Deutschland an ihre Computer und tippten Beileidsbekundungen und tröstende Worte - sie schrieben sie an die Winnender Realschüler, die sie meist nicht persönlich kennen. Im Netzwerk SchülerVZ füllen sie die Pinnwände der Winnender, auf fast allen Seiten der Albertville-Schüler finden sich Beileidsbekundungen im Dutzend.

"Heey... wir kennen uns zwar nicht. Aber mein Herzliches Beileid... echt hart was passiert ist", schreibt Nadine, 14, aus Wildeck an der Landesgrenze von Hessen und Thüringen - 300 Kilometer entfernt von Winnenden. "Ich schätze, dass es nervt, aber auch mein Beileid, hoffe alle können es gut verkraften", schreibt eine andere Schülerin.

"Wie konnte das nur passieren?" ist die am häufigsten gestellte Frage in dem Schüler-Netzwerk.Mit Antwortversuchen halten sie sich zurück.

Am Abend waren dann viele Schüler der Albertville-Realschule unter den Hunderten Besucherneines spontan anberaumten Trauer-Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Karl Borromäus. "Fassungslosigkeit, Ratlosigkeit, Ohnmacht, blankes Entsetzen und Hilflosigkeit lähmen uns alle seit heute Vormittag", sagte der katholische Weihbischof Thomas Maria Renz. Viele der Anwesenden hatten Blumen mitgebracht und brachen immer wieder in Tränen aus.

Die verheerendsten Amokläufe
Amok
Der Begriff Amok kommt von dem malaysischen Wort "amuk" und bedeutet so viel wie "wütend" oder "rasend". Mehr auf der Themenseite...
14. Dezember 2012: Newtown, USA
Der 20-jährige Adam Lanza erschießt in einer Grundschule im US-Bundesstaat Connecticut 20 Schüler und sechs Lehrkräfte. Zuvor tötete er seine Mutter.
20. Juli 2012: Aurora, USA
In einem Kino in Aurora im US-Bundesstaat Colorado eröffnet ein Mann während der Premiere des neues "Batman"-Films das Feuer. Zwölf Menschen sterben, 58 weitere werden verletzt. Der Amokläufer wird festgenommen.
2. April 2012: Oakland, USA
Ein 43-Jähriger tötet am christlichen College von Oikos in Oakland, Kalifornien, sieben Menschen und verletzt drei weitere. Anschließend stellt er sich der Polizei. Die Opfer mussten sich in einer Reihe vor einer Mauer aufstellen, bevor sie hingerichtet wurden.
12. Oktober 2011: Seal Beach, USA
Im kalifornischen Badeort Seal Beach schießt ein Mann wegen eines Sorgerechtsstreits mit seiner Ex-Frau in einem Friseurladen um sich. Er tötet acht Menschen, darunter die Mutter seines Kindes.
5. November 2009: Fort Hood
Ein Militärpsychiater eröffnet in der US-Militärbasis Ford Hood in Texas das Feuer und löst die bislang größte Schießerei auf amerikanischem Armeegelände aus. Der Mann tötet 13 Menschen und verletzt 42 weitere, bevor er überwältigt werden kann.
17. September 2009: Ansbach
Der Abiturient Georg R. verletzt bei einem Anschlag am humanistischen Gymnasium Carolinum in Ansbach acht Mitschüler und einen Lehrer. Die Tat wurde offenbar lange im Voraus geplant.

Einer Schülerin fügt er eine lebensgefährliche Kopfverletzung zu, eine andere erleidet schwere Brandwunden. Der 18-Jährige selbst wird bei seiner Festnahme durch mehrere Schüsse schwer verletzt. Mehr auf der Themenseite...
3. April 2009: Binghamton, USA
Jiverly Wong , ein 41-jähriger Immigrant aus Vietnam erschießt in einem Zentrum für Einwanderer 13 Menschen und begeht anschließend Selbstmord.
11. März 2009: Winnenden
Der 17-jährige Tim K. ermordet in der Albertville-Realschule im schwäbischen Winnenden 15 Menschen. Danach erschießt sich der Täter selbst. Mehr auf der Themenseite...
10. März 2009: Alabama, USA
Ein Amokläufer im US-Bundesstaat Alabama tötet mindestens neun Menschen und erschießt sich dann selbst. Das Blutbad ereignet sich in Geneva County im Südosten Alabamas nahe der Grenze zu Florida.
23. Januar 2009: Dendermonde, Belgien
Ein 20-jähriger Belgier ersticht in einer Kindertagesstätte im ostflämischen Dendermonde zwei Kleinkinder und eine Betreuerin. Zehn weitere Kleinkinder und zwei weitere Betreuerinnen werden zum Teil schwer verletzt.
23. September 2008: Kauhajoki, Finnland
Der 22-jährige Berufsschüler Matti-Juhani Saari tötet in der westfinnischen Kleinstadt Kauhajoki zehn Menschen. Anschließend begeht er Selbstmord. Mehr auf der Themenseite...
7. November 2007: Jokela, Finnland
Der 18-jährige Schüler Pekka-Eric Auvinen tötet insgesamt acht Menschen in einem Schulzentrum in Jokela .
16. April 2007: Virginia, USA
An der Technischen Universität von Virginia erschießt ein Student 32 Menschen und verletzt 15 weitere. Das Massaker an der Virginia Tech gilt als eines der folgenschwersten an einer Bildungseinrichtung in den USA. Mehr auf der Themenseite
12. Februar 2007: Amokläufe in Salt Lake City und Philadelphia, USA
Mindestens zehn Menschen sterben bei zwei Amokläufen in Salt Lake City und Philadelphia (USA) . Ein Täter eröffnet in einem Einkaufszentrum in Salt Lake City das Feuer und tötet fünf Menschen. Ein Polizist erschießt den Amokläufer.
In Philadelphia werden drei Teilnehmer einer geschäftlichen Konferenz Opfer eines Amokläufers. Er nimmt sich anschließend das Leben.
20. November 2006: Emsdetten
Der 18-jährige Sebastian B. schießt in seiner ehemaligen Schule im westfälischen Emsdetten um sich. Elf Menschen werden verletzt. Mehr auf der Themenseite...
2. Oktober 2006: Pennsylvania, USA
In Lancaster County im US-Bundesstaat Pennsylvania tötet ein Amokläufer an einer Amish -Schule fünf Mädchen. Dann nimmt er sich das Leben.

21. März 2005: Red Lake/Minnesota, USA
In Red Lake im US-Bundesstaat Minnesota erschießt ein 16-Jähriger eine Lehrerin und fünf Schüler. Zuvor hatte er schon einen Schulwärter, seinen Großvater und dessen Lebensgefährtin getötet. Im Internet outet sich der Täter als Anhänger nationalsozialistischer Rassenlehren .
26. April 2002: Erfurt
Bei einem Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt tötet der 19-jährige Schüler Robert Steinhäuser binnen zehn Minuten 16 Menschen und sich selbst. Unter den Toten sind zwölf Lehrer, die Schulsekretärin, zwei Schüler und ein Polizist. Steinhäuser war ein Jahr vor der Tat von der Schule verwiesen worden. Mehr auf der Themenseite...
27. März 2002: Nanterre, Frankreich
Im Pariser Vorort Nanterre erschießt ein Amokläufer acht Menschen. Anschließend springt er aus dem vierten Stock eines Polizeigebäudes in den Tod.
26. September 2001: Zug, Schweiz
Ein Amokläufer dringt in das Kantonsparlament im schweizerischen Zug ein und tötet 14 Menschen. Anschließend tötet er sich selbst.

8. Juni 2001: Osaka, Japan
Ein 37-jähriger Japaner ersticht in einer Grundschule in der japanischen Stadt Osaka acht Kinder und verletzt 20 weitere zum Teil schwer.
20. April 1999: Littleton/Colorado, USA
Beim Schulmassaker von Littleton stürmen die beiden Schüler Eric Harris und Dylan Klebold die Columbine Highschool in Littleton im US-Staat Colorado und ermorden dort zwölf Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren und einen Lehrer. 24 weitere Menschen werden verletzt, bevor sich die beiden Amokläufer selbst das Leben nehmen. Mehr auf der Themenseite...
24. März 1998: Jonesboro/Arkansas, USA
Ein elf- und ein 13-jähriger Schüler lösen an ihrer Schule in Jonesboro im US-Staat Arkansas falschen Feueralarm aus und richten aus dem Hinterhalt ein Blutbad an. Im Kugelhagel sterben vier Mädchen und eine Lehrerin.
22. Mai 1997: Brasilien
Im Nordosten Brasiliens bringt ein ehemaliger Soldat 17 Menschen um. Erst tötet er seine Frau und seine Schwiegermutter, dann geht der Amoklauf auf der Straße weiter. Grund der Tat: Gerüchte über seine angebliche Homosexualität .

28./29. April 1996: Tasmanien
35 Menschen fallen dem Amokläufer Martin Bryant auf der australischen Insel Tasmanien zum Opfer, darunter mehrere Kinder. In einem Café der ehemaligen Strafkolonie in Port Arthur schießt der geistig verwirrte Täter mit einem automatischen Schnellfeuergewehr auf die Gäste. Danach setzt er seinen Amoklauf auf der anderen Straßenseite fort.
13. März 1996: Dunblane, Schottland
Ein 43-jähriger Mann erschießt in der Turnhalle der Grundschule im schottischen Dunblane 16 Erstklässler und deren Lehrerin. Der Todesschütze begeht nach der Tat Selbstmord.
23./24. September 1995: Toulon, Frankreich
Ein 16-jähriger Schüler bringt nahe dem französischen Toulon insgesamt 13 Menschen um und tötet sich anschließend selbst. Erste Opfer am Abend des 23. September sind sein Stiefvater, sein Halbbruder und seine Mutter. Am nächsten Morgen setzt der Täter im Nachbarort seiner Heimatstadt den Amoklauf fort.
16. Oktober 1991: Killeen/Texas, USA
Im texanischen Killeen tötet ein Mann in einer Cafeteria 23 Menschen. Anschließend begeht er Selbstmord.
Dezember 1989: Montréal , Kanada
An der Polytechnischen Hochschule von Montréal kommt es zum schwersten Schulmassaker der kanadischen Geschichte. Der 25-jährige Marc Lépine erschießt 14 Frauen und verletzt 13 weitere Personen, bevor er sich selbst das Leben nimmt. In einem Schreiben nennt der Mann Hass auf Feministinnen als Motiv.
18. Juli 1984: Kalifornien, USA
In einem Schnellrestaurant in San Diego erschießt ein 41-Jähriger wahllos 21 Menschen. Er wird von einem Polizisten erschossen.
1. August 1966: Universität von Texas, USA
An der Universität von Texas schießt der Amokläufer Charles Whitman mehr als eine Stunde lang von einem Turm der Universität auf Passanten. Mindestens 17 Menschen werden getötet.
11. Juni 1964: Volkhoven bei Köln
Beim Attentat von Volkhoven bei Köln stürmt ein Wehrmachtsveteran eine Volksschule. Er fügt acht Kindern tödliche Verletzungen zu und ersticht zwei Lehrerinnen.

han/otr/dpa/ddp/AP

© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.