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Angezündete Polizeiautos "Das ist eine Kriegserklärung"

Anschläge in Berlin und Hamburg: Feuer, Farbe, Krähenfüße
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dpa

6. Teil: Was haben die Zündler zu befürchten?

Die Autos brennen, doch kaum ein Täter wurde festgenommen oder gar verurteilt. Gegen vier Männer laufen in Berlin derzeit Ermittlungsverfahren wegen politisch motivierter Brandstiftung. Vier Haftbefehle wurden ausgesprochen, ihr Vollzug jedoch ausgesetzt.

Das Problem ist: Man muss die Zündler eigentlich auf frischer Tat ertappen, um sie bestrafen zu können. In Zeiten, in denen aus Personalknappheit kaum noch Streife gefahren oder gegangen wird, ein Ding der Unmöglichkeit. DPolG-Chef Wendt sagt: "Wenn man der Sache wirklich Herr werden will, hilft nur eines: mehr Polizisten."

Das Berliner Landeskriminalamt (LKA) hält indes die Rückbesinnung des Fahrzeughalters auf seine Eigenverantwortung für ein probates Mittel gegen den Luxuskarossen-Brand: "Würde ich meiner Frau einen Brillantring kaufen und sie würde ihn unter einer Laterne liegen lassen", sagt LKA-Leiter Peter-Michael Haeberer, "dann würde ich mich auch wundern."

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