Antje Mönning "Um Himmels Willen"-Nonne wegen freizügiger Posen vor Gericht

In einer ARD-Serie spielte Antje Mönning eine Nonne, nun muss sie sich wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verantworten: In Bayern hat der Prozess um einen freizügigen Auftritt der 41-Jährigen begonnen.

Antje Mönning
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Im Juni hatte Antje Mönning auf einem Parkplatz in Jengen im Allgäu vor zwei Zivilpolizisten und einem Lastwagenfahrer in einem durchsichtigen Shirt posiert und dabei ihren Rock gehoben - unter dem sie keine Unterwäsche trug. Die beiden Beamten filmten den Auftritt der 41-Jährigen.

Nun steht die Schauspielerin, die in der ARD-Serie "Um Himmels Willen" einst eine Nonne spielte, in Kaufbeuren vor dem Amtsgericht - wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. Über ihren Anwalt Philip Müller ließ Mönning am Dienstag ausrichten, "aus einer künstlerischen Laune heraus" das Röckchen gehoben zu haben. Sie habe nicht gewusst, dass es sich um Zivilpolizisten handelte.

"Ich kann nicht glauben, dass es eine Straftat sein soll, als Frau seinen Körper zu zeigen", ließ sie über Müller mitteilen. Mönnings zweiter Anwalt, Alexander Stevens, hatte bereits vor dem Prozess die Videoaufzeichnung kritisiert, die ohne Einverständnis der Schauspielerin gemacht worden sei.

wit/dpa



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