Ausschreitungen in Hamburg und Berlin Linke Randalierer zünden Straßenbarrikaden an

Mehrere Hundert Randalierer haben am Wochenende Straßenbarrikaden errichtet und angezündet. In Berlin wurden zwei Flaschenwerfer aus der linken Szene festgenommen, die die Polizei bedroht hatten. In Hamburg erlitten zwei Polizisten Verletzungen.


Berlin/Hamburg - Im Berliner Ortsteil Friedrichshain, der Hochburg der linken Szene in der Hauptstadt, ging die Polizei in der Nacht zum Samstag gegen bis zu 200 Randalierer aus der linken Szene vor. Sie hatten Holz und Mülltonnen zusammengestellt und in Brand gesetzt hatten. Ein parkendes Auto wurde zerstört, zwei weitere Fahrzeuge durch die Hitze des Feuers beschädigt. In der Nacht zum Sonntag gab es laut Polizei keine weiteren Ausschreitungen.

Allerings gab es in der vergangenen Nacht im Hamburger Schanzenviertel Randale. Wie die Polizei mitteilte, zerrten die Täter aus dem Umfeld des linksgerichteten Kulturzentrums "Rote Flora" Gegenstände auf die Fahrbahn und zündeten diese an. Bis zu 100 grölende Randalierer hätten um das Feuer gestanden. Außerdem hätten sich im Umkreis von 150 Metern rund 250 Schaulustige eingefunden. Erst nach Stunden sei wieder Ruhe eingekehrt. Der Hintergrund der Krawalle in der Hansestadt war laut Polizei nicht klar.

fba/dpa



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