Melbourne und Canberra Polizei ermittelt nach Fund verdächtiger Päckchen

Betroffen sind Konsulate in Melbourne und Botschaften in Canberra: In zahlreichen ausländischen Vertretungen sind Päckchen mit verdächtigem Inhalt eingegangen. Die Hintergründe sind noch unklar, die Polizei ermittelt.

Einsatz vor dem indischen und französischen Konsulat in Melbourne
AAP/Kaitlyn Offer/REUTERS

Einsatz vor dem indischen und französischen Konsulat in Melbourne


An mehrere ausländische Vertretungen in der australischen Hauptstadt Canberra sowie in der Millionenmetropole Melbourne sind Päckchen mit verdächtigem Material geschickt worden. Dies bestätigte die australische Polizei am Mittwoch. Einsatzkräfte untersuchen die Päckchen demnach, die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen.

Nach ersten Angaben der Behörden des Bundesstaates Victoria wurden allein in Melbourne insgesamt zehn Fälle gemeldet. Die Lage sei "unter Kontrolle", hieß es. Einzelheiten nannten die Behörden nicht.

Der australische Sender ABC berichtete, in Melbourne seien Einsatzkräfte zu den Konsulaten der USA, Griechenlands, Frankreichs, Italiens, Hongkongs, Indiens, Neuseelands, Pakistans, Südkoreas und der Schweiz geschickt worden. Offiziell bestätigt ist das aber bisher nicht. Auf den Päckchen sollen in englischer Sprache Warnungen wie "Asbest" und "Ziehen Sie eine Maske auf" stehen. Auch dafür gibt es bisher keine Bestätigung.

In Melbourne haben zahlreiche Staaten Konsulate. Ausländische Botschaften haben ihren Sitz in Canberra.

aar/dpa

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