Beichte nach Papstwahl: Reuiger Bankräuber muss fünf Jahre ins Gefängnis

Die Wahl von Papst Franziskus bewegte einen Bankräuber aus Bochum zu einer Lebensbeichte: "Ein guter Mensch sollte, bevor er stirbt, gereinigt sein", sagte er vor Gericht. Im Gefängnis hat er für diese Reinigung nun mehr als fünf Jahre Zeit.

Bochum - Die Wahl von Papst Franziskus hat einen Bankräuber in Bochum zu einer Lebensbeichte bewegt. 15 Jahre nach zwei Überfällen auf die Sparkasse Herne hatte sich der 44-Jährige Anfang April der Polizei gestellt. Am Dienstag wurde der geläuterte Täter am Bochumer Landgericht zu fünf Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt.

Die Wahl von Papst Franziskus im März dieses Jahres hatte den 44-Jährigen nach eigenen Angaben zu dem umfassenden Geständnis bewegt. "Ein guter Mensch sollte, bevor er stirbt, gereinigt sein", erklärte der Bankräuber den Richtern. Vor allem das Bild einer völlig verängstigten Mutter, die ihr kleines Kind damals vor ihm schützen wollte, habe ihn all die Jahre schwer belastet.

ade/dpa

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