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Kurioser Bankraub: Räuber erbeutet viereinhalb Tonnen Bargeld

Das war ordentlich Beute, aber sie wog schwer: Im US-Bundesstaat Alabama hat ein Mann knapp 200.000 Dollar aus einer Bank gestohlen - allerdings in Münzen.

Ein Mann soll sich in Birmingham im US-Bundesstaat Alabama Zutritt zur Zentralbank Federal Reserve verschafft haben und insgesamt 196.000 Dollar (etwa 178.000 Euro) aus dem Lager entwendet haben. Allerdings nicht in Banknoten, sondern in Vierteldollarmünzen.

Der Räuber muss viel Zeit für seinen Coup mitgebracht haben, denn die gesamte Beute wog den Behörden zufolge etwa viereinhalb Tonnen. Wie genau der Täter die Münzen abtransportieren konnte, ist bisher unklar. Zudem soll er die leeren Geldbeutel noch mit Füllmaterial versehen haben, um den Diebstahl für eine Weile zu vertuschen.

Bei dem 49-jährigen Tatverdächtigen soll es sich um einen Angestellten eines Sicherheitsdienstleisters handeln, der Geldtransporte für die US-Zentralbank durchführt. Der Mann aus Harpersville in Alabama soll die Tat bereits eingeräumt haben.

"Der Tatverdächtige dachte vielleicht, er hätte bei seinem Raubzug eine schwere Last zu tragen, aber jetzt trägt er eine schwerere", sagte Bezirksstaatsanwältin Joyce White Vance. Dem Mann drohen bis zu zehn Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 250.000 US-Dollar.

ala/dpa

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