Mit Tempo 221 geblitzt Polizei identifiziert Motorrad-Raser

Erlaubt waren 100 Kilometer pro Stunde: Ein Motorrad-Raser ist mit Tempo 221 in eine Radarfalle geraten, nun hat die Polizei ihn gefunden. Ein anderer Raser könnte dagegen glimpflich davonkommen.


Die Polizei hat einen Motorrad-Raser gefunden, der in Bayern mit Tempo 221 geblitzt wurde. Auf der Bundesstraße 16 bei Ansbach-Bäumenheim in Schwaben war der 28-Jährige am Samstag in eine Radarfalle geraten. Bereits drei Stunden zuvor war er an derselben Stelle mit 159 km/h vorbeigerast. Erlaubt ist dort Tempo 100.

Die digitale Messstelle überwache beide Fahrtrichtungen und habe so das Kennzeichen des Motorrads erfasst, sagte ein Polizeisprecher. Der 28-Jährige habe beide Verstöße zugegeben. Ihn erwarte nun ein viermonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld von mehr als tausend Euro. Laut eigenen Angaben unterstellt die Polizei dem Mann vorsätzliches Handeln.

Ein mit 242 km/h in der Oberpfalz geblitzter Motorradraser könnte dagegen straffrei davonkommen: Der Fahrer war am Samstag nur von vorne fotografiert worden. Damit sei das hinten an der Maschine angebrachte Kennzeichen nicht bekannt, hieß es von der Polizei. Der Vorfall ereignete sich ebenfalls auf der B16, allerdings rund 180 Kilometer entfernt nahe Walderbach.

Im Video: Kampf gegen Tempo-Rowdys

SPIEGEL TV

fgr/dpa



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