Bayern Polizei stoppt Schleuserwagen mit 16 Flüchtlingen

Die bayerische Polizei hat nahe der Grenze zu Österreich ein Schleuserauto gestoppt. Auf der Ladefläche des Kastenwagens fanden die Beamten mehr als ein Dutzend Flüchtlinge.

Foto von der Ladefläche des Kastenwagens
Bundespolizei

Foto von der Ladefläche des Kastenwagens


Die Polizei hat auf einer Bundesstraße nahe Mittenwald in Bayern zwei Schleuser gefasst. Die beiden hatten versucht, in einem Kastenwagen mit italienischem Kennzeichnen insgesamt 16 Migranten über die deutsch-österreichische Grenze zu schleusen.

Die Beamten fanden bei einer Kontrolle zwölf Männer, eine Frau und drei Minderjährige im Laderaum des Wagens. Sie waren während der Fahrt nur mit Wasser und Brot versorgt worden. Die Polizei nannte die Bedingungen des Transports "lebensgefährdend".

Laut ersten Erkenntnissen stammten die Menschen aus Pakistan, der Türkei, Iran und dem Irak. Vor der Fahrt in dem Kastenwagen sollen die Personen mehrere Tage in einem anderen Lastwagen transportiert worden sein.

Sie gaben an, pro Schleusung und Person mehrere Tausend Euro bezahlt zu haben. Gegen die Schleuser, einen 24-Jährigen aus Pakistan und seinen 52 Jahre alten Beifahrer aus der Türkei wurde Haftbefehl erlassen.

fek/AFP



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