Berlin Entwarnung nach Polizeieinsatz an Grundschule

Die Berliner Polizei ist an einer Grundschule im Ortsteil Gesundbrunnen zu einem Großeinsatz ausgerückt. Es bestand der Verdacht auf eine Gefahrenlage.

Großeinsatz an Grundschule in Berlin-Gesundbrunnen
REUTERS

Großeinsatz an Grundschule in Berlin-Gesundbrunnen


Ein Anruf hat einen großen Polizeieinsatz an einer Berliner Grundschule ausgelöst. Die Schule im Stadtteil Wedding wurde am Vormittag evakuiert, das Gebäude abgesucht. Nach zwei Stunden gab die Polizei Entwarnung: "Es gibt keine Gefahrenlage." Es sei nichts Verdächtiges entdeckt worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Kinder seien in Sicherheit.

Bei der Polizei sei gegen 10 Uhr der Anruf eines in der Nähe der Schule wohnenden Mannes eingegangen, der zwei verdächtige Personen beobachtet haben will, die in die Schule gelaufen sein sollen. Das habe den Alarm samt Polizeieinsatz ausgelöst, sagte der Sprecher. Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos in voller Montur waren vor Ort.

Schüler und Lehrer der Schule in der Gotenburger Straße im Ortsteil Gesundbrunnen wurden aus dem Gebäude geführt. Die Polizei twitterte zunächst, es gehe um den "Verdacht einer Gefahrenlage". Das Schulgelände wurde gesperrt. Die Polizei forderte über Twitter auf: "Bitte meiden Sie den Bereich."

Es kam zu dramatischen Szenen, weil Kinder in einen anderen abgeriegelten Bereich gebracht worden waren und Eltern nicht zu ihnen durchkamen. Einige Mütter versuchten, die Absperrungen zu durchbrechen. Sie wurden zurückgewiesen.

Am Mittag durften dann Eltern schrittweise ihre Kinder abholen. Die Polizei kontrollierte die Erwachsenen nach Waffen. Bis zu 250 Kräfte waren laut Polizei im Einsatz. Dazu gehörten auch Hundeführer sowie Seelsorger für Kinder und Schulpersonal.

wit

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