Berlin: Jugendliche attackieren Polizisten mit Schneebällen

Schneebälle statt Fäuste: Wegen einer Prügelei mussten zwei Polizisten ausrücken - und landeten prompt in einer Schneeballschlacht. Die Beamten wurden von Dutzenden Jugendlichen attackiert und konnten sich nur noch mit Pfefferspray retten.

Berlin - Zwei Berliner Streifenpolizisten sind in der Nacht zum ersten Weihnachtstag in eine Schneeballschlacht mit rund 40 Jugendlichen verwickelt worden. Wie die Polizei berichtete, waren die Beamten wegen einer Prügelei zwischen den Jugendlichen gerufen worden. Als die Männer aus dem Streifenwagen stiegen, forderte ein 19-Jähriger seine Kameraden auf, die Polizisten anzugreifen.

Bis zu 40 Jugendliche bewarfen die verdutzen Ordnungshüter daraufhin mit Schneebällen. Erst mit Pfefferspray konnten diese ihre Angreifer vertreiben. In einem Bus fassten herbeigerufene Kollegen später den 19-Jährigen und zwei 16 und 17 Jahre alte Schneeballwerfer. Verletzt wurde niemand.

cib/dpa

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insgesamt 109 Beiträge
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1. Ich höre sie schon...
ManfrV 25.12.2010
Diese Chaoten haben bei dem feigen und hinterhältigen Anschlag auf unsere Polizeibeamte bewusst schlimme bis hin zu tödlichen Verletzungen in Kauf genommen. Nur durch den besonnenen Einsatz der eingesetzten Beamten und deren Pfeffersprays konnte Schlimmeres verhindert werden. Sie hätten in dieser Situation auch das Recht gehabt von der Schusswaffe Gebrauch zu machen. Daher forderen wir: - Die sofortige Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung - Eine Strafrechtsverschärfung für Angriffe auf Beamte - Die Implantierung eines GPS-Senders präventiv bei jedem Bürger - Schießerlaubnis zur Selbstverteidigung bei Einsätzen und unrechtmässigen Demonstrationen - #Feuchter Überwachungsstaatstraum Nr. 5# Vorsicht, der obige Artikel könnte Propaganda der dt. Polizeigewerkschaft enthalten.(Hier: Satire, bin ja kein R.W.)
2. Unglaublich
Haarspalter 25.12.2010
Zitat von sysopSchneebälle statt Fäuste: Wegen einer Prügelei mussten zwei Polizisten ausrücken - und landeten prompt in einer Schneeballschlacht. Die Beamten wurden von Dutzenden Jugendlichen attackiert und konnten sich nur noch mit Pfefferspray retten. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,736556,00.html
Sofort das Grundgesetz ändern, damit die Bunzwehr mit Leopard-Panzern gegen diese unbotmäßigen Berliner Gören vorgehen kann, jawolll!!!
3. Es kommt noch schlimmer!
NeZ 25.12.2010
Zitat von ManfrVDiese Chaoten haben bei dem feigen und hinterhältigen Anschlag auf unsere Polizeibeamte bewusst schlimme bis hin zu tödlichen Verletzungen in Kauf genommen. Nur durch den besonnenen Einsatz der eingesetzten Beamten und deren Pfeffersprays konnte Schlimmeres verhindert werden. Sie hätten in dieser Situation auch das Recht gehabt von der Schusswaffe Gebrauch zu machen.
Immerhin stellen diese 40 Demonstranten einen Verstoß gegen die sogenannte "Versammlungsfreiheit" dar, gemäß § 8 Abs. 1 GG, wo ausdrücklich die Rede von "unbewaffnet" ist. Aufgrund getragener Mützen, Schals und ähnliches vollzieht sich hier außerdem ein Strattatbestand gemäß § 17a Abs. 2 VersammlG, das sogenannte "Vermummungsverbot".
4. nee
loeweneule 25.12.2010
Erst Kastanien gegen wehrlose Wafferwerfer wie in Stuttgart, jetzt Schneebälle: Die Gewaltbereitschaft nimmt immer mehr zu. Es wird endlich Zeit für Bundewehreinsätze im Inneren.
5. Nun ja...
Tobi2995 25.12.2010
... bei aller Satire bleibt festzuhalten, dass zumindest ich so erzogen wurde, eine gehörige Portion RESPEKT gegenüber Polizeibeamten zu haben. Mir (Jahrgang 1978) wäre es in meiner "wilden Zeit" NIEMALS auch nur im entferntesten Sinne eingefallen, Schneebälle (oder was auch immer) in Richtung Polizisten zu werfen. So ein bisschen passt die Geschichte schon in die Kategorie "heute Schneebälle", "morgen Steine", "übermorgen vielleicht eine Schusswaffe".
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