Angriff auf Kopftuchträgerin Staatsschutz ermittelt gegen 67-Jährigen

In Berlin soll ein Mann einer Kopftuchträgerin ins Gesicht geschlagen haben. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts auf "Körperverletzung mit religiösem Hintergrund".

Frau mit Kopftuch (Symbolbild)
DPA

Frau mit Kopftuch (Symbolbild)


Nach einem Angriff auf eine Frau mit Kopftuch ermittelt der Berliner Staatsschutz gegen einen 67-Jährigen wegen des Verdachts auf "Körperverletzung mit religiösem Hintergrund". Das teilte ein Polizeisprecher mit. Ob es sich um einen antimuslimischen Übergriff handelt, müssten die Ermittlungen klären.

Der überlieferte Tathergang legt das jedoch nahe. Der Tatverdächtige soll der Kopftuchträgerin ins Gesicht geschlagen haben. Laut einer Pressemitteilung der Polizei ereignete sich der Übergriff am Dienstagmittag in Spandau, als die 36-Jährige an einer Bushaltestelle wartete. Demnach fragte der Tatverdächtige die Frau zunächst nach ihrem Kopftuch; als sie antwortete, sie sei Muslimin und trage ihr Kopftuch gerne, soll er mit der Hand zugeschlagen haben.

Ein Zeuge alarmierte die Polizei, die Beamten nahmen die Personalien der Beteiligten auf und ließen den Tatverdächtigen gehen. Die Zeugenbefragungen dauern einem Sprecher zufolge an.

fgr

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