Berlin Polizei sperrt Alexanderplatz nach angeblichem Giftfund

Großeinsatz in Berlin: Der Alexanderplatz ist weiträumig von der Polizei abgesperrt worden. An mehreren Bus- und Straßenbahnhaltestellen wurde eine Flüssigkeit gefunden. Jetzt soll geklärt werden, ob es sich um eine giftige Substanz handelt.

Falscher Säurealarm in der Berliner Karl-Liebknecht-Straße
DPA

Falscher Säurealarm in der Berliner Karl-Liebknecht-Straße


Berlin - Der Alexanderplatz in Berlin-Mitte ist am Morgen weiträumig von der Polizei abgesperrt worden. An mindestens drei Bus- und Straßenbahnhaltestellen in der Karl-Liebknecht-Straße wurde auf der Verglasung eine Flüssigkeit gefunden. Lokalzeitungen hatten zunächst gemeldet, dass es sich dabei um giftige Flusssäure handele. Dies wurde von der Polizei dementiert.

"Unsere Experten von der Kriminaltechnik sind vor Ort", sagte ein Polizeisprecher SPIEGEL ONLINE. "Sie konnten ausschließen, dass es sich um Flusssäure handelt." Der Verdacht, dass eine andere giftige oder ätzende Flüssigkeit verschüttet wurde, bestätigte sich laut Angaben der Polizei nicht.

Zwei Mitarbeiter eines Unternehmens, das Werbeplakate an Nahverkehrshaltestellen anbringt, hatten gegen 7 Uhr am Dienstagmorgen Alarm geschlagen, nachdem sie über Halsschmerzen und Atembeschwerden geklagt hatten. Sie wurden medizinisch betreut.

ala/siu

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