Brandstiftung in Berlin Vier Brände binnen fünf Tagen in Hochhaus

Immer zwischen 20.30 und 21.30 Uhr: Innerhalb von fünf Tagen hat es vier Brände in einem Hochhaus in Berlin gegeben. Ein von den Feuerwehreinsätzen genervter Mann warf einen Böller auf Polizisten.

Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr
DPA

Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr


Zum vierten Mal innerhalb von fünf Tagen hat es in einem 18-stöckigen Hochhaus in der Landsberger Allee in Berlin gebrannt. Und zwar immer in der Zeit zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr. Alle Feuer konnten schnell gelöscht werden, Verletzte gab es nicht. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, das Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.

Zuletzt stand am Sonntagabend im zehnten Geschoss des Hochhauses Gerümpel in Flammen, teilte die Feuerwehr mit. Am Samstagabend brannten im sechsten und zwölften Stock kleinere Papierhaufen. Am Mittwoch hatte im neunten Obergeschoss des Hauses Sperrmüll in Flammen gestanden.

Am Samstagabend leitete die Polizei zudem ein Verfahren gegen einen Bewohner des Nachbarhauses ein, allerdings wegen versuchter Körperverletzung. Er soll von seinem Balkon aus einen Böller auf die Polizisten geworfen haben, die am Brandort ermittelten. Informationen der "Berliner Morgenpost" zufolge war er wegen der vielen Feuerwehreinsätze der vergangenen Tage genervt. Die Polizei nahm den Mann fest.

max/dpa



insgesamt 2 Beiträge
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schnittkerandre 19.02.2018
1.
Sperrmüll, Papierhaufen, Gerümpel. Alles Sachen, welche NICHTS in einem Hochhaus zu suchen haben. Gibt es dort keine Hausverwaltung?
frenchie3 19.02.2018
2. @1 Der deutsche Ortnungssinn
Nee, das Zeug hat da nix zu suchen. Und, was hat das mit böswilliger Brandstiftung zu tun?
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