Haftanstalt Plötzensee Einer der Berliner Gefängnisausbrecher stellt sich

Mit Hammer und Flex gelang vier Häftlingen die filmreife Flucht aus dem Berliner Gefängnis Plötzensee. Nach fünf Tagen hat sich einer der Ausbrecher nun gestellt.

Gefängnis Plötzensee (Archiv)
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Gefängnis Plötzensee (Archiv)


Ein Ausbrecher aus dem Berliner Gefängnis Plötzensee ist nach seiner aufsehenerregenden Flucht freiwillig zurückgekehrt. "Einer der vier Entflohenen vom 28.12. hat sich gerade mit seinem Anwalt gestellt", teilte Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) mit. "Er wird nun in eine Anstalt mit höheren Sicherheitsvorkehrungen verlegt."

Seit dem Gefängnisausbruch am Donnerstag fahndet die Polizei mit Hochdruck nach den Ausbrechern. Sie hatten in einem Heizungsraum der Anstalt zunächst den Betonmittelpfosten einer 70 mal 30 Zentimeter großen Lüftungsöffnung an der Außenmauer mit einem schweren Hammer zerschlagen.

Anschließend durchtrennten sie den vom Beton freigelegten Stahl mit einer Flex. Schließlich zwängten sie sich durch die enge Öffnung ins Freie und krochen unter dem Außenzaun der Justizvollzugsanstalt hindurch in die Freiheit.

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Gefängnisausbruch in Berlin: Mit Flex und Hammer

Am Montag flüchteten dann zwei weitere Gefangene aus Plötzensee im Norden der Hauptstadt. Einer dieser beiden Männer meldete sich noch abends zurück. Zudem war Ende vergangener Woche bekannt geworden, dass sich ein Mann nicht aus dem offenen Vollzug zurückgemeldet hatte.

apr/dpa



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