Umstrittenes Ritual Junge stirbt bei Beschneidung in Italien

Im italienischen Monterotondo hatte ein Beschneidungsritual tödliche Folgen: Ein kleiner Junge starb, auch sein Zwillingsbruder wurde schwer verletzt.

Italienische Polizei (Symbolbild)
imago/Peter Widmann

Italienische Polizei (Symbolbild)


Bei einer Beschneidung in Italien ist ein kleiner Junge ums Leben gekommen, sein Zwillingsbruder wurde schwer verletzt. Das Ritual habe die Familie, die ursprünglich aus Nigeria stamme, in einem Privathaus in Monterotondo unweit von Rom durchführen lassen, meldete die Nachrichtenagentur Ansa.

Laut der Zeitung "Corriere della Sera" war der Junge fast zwei Jahre alt; in anderen Quellen ist von einem Zweijährigen die Rede. Der Junge habe bei dem Eingriff so viel Blut verloren, dass Rettungskräfte bei ihrem Eintreffen nichts mehr für ihn hätten tun können. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

hut/dpa



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