Ein Mann hat in Frankfurt am Main versucht, zwei Geschäftsleute zu überfallen. Mit einer Schusswaffe flüchtete er zunächst in ein Bürohaus in der Innenstadt. Inzwischen fehlt jede Spur von dem Räuber. Die Polizei ist mit einem Spezialeinsatzkommando vor Ort.
Frankfurt am Main - Die Frankfurter Polizei ist im Großeinsatz: Ein bewaffneter Mann ist am Freitagmittag nach einem versuchten Raub in ein Bürogebäude in der Innenstadt geflüchtet. Nach Zeugenaussagen soll der Täter eine Schusswaffe bei sich tragen. Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei durchsuchte das sechsstöckige Gebäude am Roßmarkt in der Nähe der Frankfurter Hauptwache - ohne Erfolg. Dem Mann ist offenbar die Flucht gelungen.
Das Bürogebäude war teilweise evakuiert worden, die Gegend weiträumig abgesperrt. Auch Hubschrauber waren im Einsatz. Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich Läden, in den Etagen darüber Büros und Praxen.
Die Polizei schilderte den mutmaßlichen Tathergang, wie Zeugen ihn beschrieben hatten: Demnach bedrohte der Täter am Freitagmittag zwei Geschäftsleute, die gerade in einer Bank 45.000 Euro abgehoben hatten. Auf dem Rücksitz ihres Fahrzeuges habe sich der Räuber bemerkbar gemacht und einen der beiden Geschäftsleute mit der Schusswaffe bedroht, sagte der Polizeisprecher.
Dem anderen der beiden Geschäftsmänner aus Serbien gelang offenbar mit dem Geld die Flucht - ihn suchte die Polizei auch zweieinhalb Stunden nach dem Überfall noch. Von dem Geld fehlt jede Spur. In dem Gewirr flüchtete der Räuber und wurde zunächst noch von dem Geschäftsmann verfolgt. Nach Aussagen einer Zeugin drang er schließlich mit der Schusswaffe in der Hand in das Bürogebäude ein.
wit/aar/dapd/dpa
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