Zwischenfall an S-Bahnhof Blankenfelde Mutmaßlicher Schütze in Berlin gefasst

Am S-Bahnhof Blankenfelde hatte ein Mann Fahrgäste mit einer Schreckschusswaffe bedroht und offenbar auch geschossen. Nun wurde ein 32-jähriger Tatverdächtiger festgenommen.

S-Bahnhof Blankenfelde am Samstagabend
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S-Bahnhof Blankenfelde am Samstagabend


Nach mutmaßlichen Schüssen auf dem S-Bahnhof in Blankenfelde südlich von Berlin ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden.

Die Ermittler fassten den 32-Jährigen am Samstagabend in einer Berliner Wohnung, wie die Polizei weiter mitteilte. Der Mann wird verdächtigt, am Samstagnachmittag mit einer Schreckschusswaffe auf dem Bahnhof geschossen und Passanten bedroht zu haben.

Danach flüchtete der vermutlich angetrunkene Mann entlang der Gleise. Ein 13-jähriges Mädchen erlitt einen Schock und kam zur Behandlung ins Krankenhaus.

SEK-Einsatz nahe des Bahnhofs Blankenfelde
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SEK-Einsatz nahe des Bahnhofs Blankenfelde

Der Vorfall hatte am Samstagnachmittag einen Großeinsatz von brandenburgischer und Bundespolizei ausgelöst. Auch Spezialeinsatzkräfte (SEK) des Landes Brandenburg eilten zum Ort des Zwischenfalls auf dem S-Bahnhof.

Der Notruf war um kurz nach 15 Uhr bei der Polizei eingegangen. Demnach hatten Zeugen berichtet, der Mann habe Fahrgäste auf dem S-Bahnhof mit einer Schusswaffe bedroht und bei der Flucht auch Schüsse abgegeben.

Zunächst war unklar gewesen, ob es sich um einen oder um zwei mutmaßliche Täter gehandelt habe. Auch hatte die brandenburgische Polizei einen Schusswaffengebrauch durch den mutmaßlichen Täter, wie ihn die Bundespolizei unter Berufung auf Zeugen gemeldet hatte, zunächst nicht kommentieren wollen.

cht/dpa

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