Im Gefängnis in Bochum Serienmörder stirbt offenbar bei "autoerotischen Praktiken"

Der sogenannte "Würger von Aachen" ist tot. Er starb offenbar bei einem Unfall, als er sich mit Kabeln an das Stromnetz anschloss - wohl zur sexuellen Stimulation.


Ein Serienmörder, der fünf Anhalterinnen erdrosselte, ist in seiner Zelle im Bochumer Gefängnis durch einen Stromschlag gestorben. Ein Sprecher der Justizvollzugsanstalt bestätigte einen Bericht der "WAZ" , nach dem der 62-Jährige bei "autoerotischen Praktiken" ums Leben gekommen ist.

Der Mann hatte sich demnach in seiner Einzelzelle mit mehreren Kabeln ans Stromnetz angeschlossen. Er war am Sonntagmorgen gefunden worden.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von einem unbeabsichtigten Unfall aus, wie sie mitteilten. Laut Obduktion starb der Mann durch "Herzrhythmusstörungen nach Stromfluss durch den Brustkorb". Hinweise auf einen Suizid oder ein Fremdverschulden gebe es nicht.

Der Mann war 2008 von Landgericht Aachen als Serienmörder zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte zwischen 1983 und 1990 fünf Tramperinnen erdrosselt und drei von ihnen vorher vergewaltigt. Die Polizei hatte den sogenannten "Würger von Aachen" 17 Jahre nach der letzten Tat durch eine DNA-Probe überführt.

bbr/dpa

Mehr zum Thema


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.