Bombe auf Usedom: Polizei gibt Entwarnung

Der Sprengsatz war auf der Türklinke eines Ferienhauses befestigt: Eine Kleinbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat auf der Ostseeinsel Usedom Alarm ausgelöst. Entgegen ersten Angaben war die Vorrichtung allerdings nicht scharf.

Strand auf Usedom: Polizei korrigiert Angaben zum Sprengsatz Zur Großansicht
DPA

Strand auf Usedom: Polizei korrigiert Angaben zum Sprengsatz

Lütow - Als der Eigentümer eines Ferienhauses die Bombe entdeckte, waren die 40 Gäste nach seinen Angaben alle außer Haus: Ein Sprengsatz auf der Ostseeinsel Usedom hat am Montag die Polizei alarmiert. Mittlerweile haben die Ermittler jedoch Entwarnung gegeben. Die von Unbekannten an der Türklinke befestigte Bombe sei doch nicht scharf gewesen, teilte die Polizei in der Nacht zum Dienstag mit.

Zunächst war der Munitionsbergungsdienst davon ausgegangen, dass die Bombe explodiert wäre, wenn jemand die Klinke nach unten gedrückt hätte. Es handelte sich laut Polizei um eine ein Kilogramm schwere Kleinbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Erst nach der Zerlegung des Sprengsatzes in Einzelteile sei festgestellt worden, dass es nur Übungsmunition war. Nach Polizeiangaben bestand zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr.

hut/dpa

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