Bombenalarm in Weimar: Spezialisten sprengen verdächtige Gegenstände

In Weimar wurde nach dem Fund verdächtiger Gegenstände Bombenalarm ausgelöst. Eine Kiste und ein Rucksack wurden gesprengt. Ermittler nahmen einen Tatverdächtigen fest, die Hintergründe sind noch unklar.

Beamter und Roboter im Einsatz: Zwei verdächtige Gegenstände gesprengt Zur Großansicht
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Beamter und Roboter im Einsatz: Zwei verdächtige Gegenstände gesprengt

Weimar - Nach einem Bombenalarm im Süden Weimars vor dem Gebäude der Kassenärztlichen Vereinigung sind zwei verdächtige Gegenstände gesprengt worden. Mit einem Roboter seien eine Kiste und ein Rucksack unschädlich gemacht worden, teilte eine Polizeisprecherin in Thüringen mit.

Ob es sich um Attrappen gehandelt habe oder um scharfe Sprengkörper, blieb offen. Dazu würden weitere Analysen angestellt. Am Montagmorgen waren vier Gegenstände am Gebäude der Kassenärztlichen Vereinigung entdeckt worden; aus einem davon waren Drähte zu sehen. Daraufhin war Alarm aufgelöst und die Gegend in einem Umkreis von 300 Metern gesperrt worden.

Noch am Vormittag war ein Tatverdächtiger festgenommen worden, der die Gegenstände abgelegt haben soll. Zu möglichen Motiven ist bisher nichts bekannt. Der Mann behauptete, es handele sich lediglich um Attrappen.

bim/dpa

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