Bremen: Brandanschlag auf Wohnung von Migranten
Sie sollen ausländerfeindliche Parolen gegrölt und eine Scheibe eingeschlagen haben: In Bremen sind vier Personen vorübergehend festgenommen worden. Die Polizei ermittelt wegen versuchter schwerer Brandstiftung.
Bremen - Drei Männer und eine Frau haben am Samstag in Bremen einen offenbar ausländerfeindlich motivierten Brandanschlag auf die Wohnung einer Migrantenfamilie verübt. "Wir ermitteln wegen versuchter schwerer Brandstiftung und gehen aktuell von einem politisch motivierten Hintergrund aus", zitiert der "Weser-Kurier" einen Polizeisprecher.
Die 25 bis 43 Jahre alten Tatverdächtigen sollen laut Polizei betrunken ausländerfeindliche Parolen gegrölt und die Scheibe der Eingangstür eingeschlagen haben. Zudem sei ein brennender Lappen vor den Eingangsbereich geworfen worden. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.
Die Polizei nahm die Tatverdächtigen fest. Sie wurden vernommen und sind inzwischen laut "Weser-Kurier" wieder auf freiem Fuß. Der Zeitung zufolge haben sie bislang keine ausländerfeindlichen Straftaten begangen. Laut "Weser-Kurier" ereignete sich der Anschlag im Stadtteil Woltmershausen. In der Wohnung sollen sich zum Tatzeitpunkt acht Menschen befunden haben.
ulz/dapd
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