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Hof in Brandenburg: Bauer erschießt Mitarbeiter von Veterinäramt

Mit einer Schrotflinte hat ein Bauer auf seinem Hof in Brandenburg einen Mitarbeiter des Veterinäramts erschossen. Das Amt hatte dem 70-Jährigen vorgeworfen, sein Vieh nicht richtig zu versorgen.

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DPA

Tatort in Brandenburg: Hier eröffnete der Bauer das Feuer

Nauen - Ein Bauer aus Brandenburg hat auf seinem Hof einen Mitarbeiter des Veterinäramts erschossen. Der 70-Jährige war von drei Mitarbeitern des Amtes aufgesucht worden, weil diese 30 Rinder des Betriebs in Nauen einziehen wollten, berichtete "MAZ Online". Daraufhin habe der Mann zu einer Schrotflinte gegriffen und das Feuer eröffnet. Ein Amtsmitarbeiter sei tödlich getroffen worden, die beiden anderen blieben unverletzt. Der mutmaßliche Schütze wurde überwältigt und festgenommen.

Wie die Zeitung weiter berichtete, soll der Mann, der nicht dem Bauernverband angehörte, seit längerem Auseinandersetzungen mit dem Kreisveterinäramt gehabt haben, weil seine Kühe offenbar nicht genügend Futter und Wasser bekamen und mehrfach ausgerissen waren. Das Amt hatte ihn den Angaben zufolge dazu aufgefordert, den Bestand auf fünf Tiere zu reduzieren. Der Bauer soll damit nicht einverstanden gewesen sein.

Die zwei Kollegen des getöteten Mitarbeiters stünden nach der Tat unter Schock, sagte ein Polizeisprecher.

kis/dpa

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