Braunlage: Sohn der getöteten Küsterin verhaftet
Neben dem Ehemann ist auch der Sohn der in Braunlage erschossenen Küsterin festgenommen worden. Laut Staatsanwaltschaft wird dem 20-Jährigen Beihilfe zum Mord zur Last gelegt.
Braunlage - Im Fall der getöteten Küsterin aus dem niedersächsischen Braunlage ist nach ihrem Mann auch ihr 20 Jahre alter Sohn in Untersuchungshaft genommen worden. Der Vorwurf laute Beihilfe zum Mord, teilte die Staatsanwaltschaft Braunschweig mit.
Zum Tathergang liegen laut Staatsanwaltschaft widersprüchliche Angaben vor, deshalb gaben die Ermittler keine Details zu den Aussagen von Vater und Sohn bekannt. Die 48 Jahre alte Küsterin war am Freitagabend offenbar in den Räumen der katholischen Kirche in Braunlage erschossen worden.
Der Mann der Küsterin setzte sich mit seinem Sohn und einer zwölf Jahre alten Tochter ins europäische Ausland ab, kehrte aber am Sonntag nach Deutschland zurück und stellte sich in München der Polizei. Der Haftbefehl sei dem Sohn bereits am Montagnachmittag durch ein Münchner Amtsgericht verkündet worden, so die Staatsanwaltschaft Braunschweig.
Nach Angaben der Ermittler lebte der Mann von seiner Frau, die Mutter von zehn Kindern war, getrennt.
hut/dpa/AFP
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- Dienstag, 20.11.2012 – 10:45 Uhr
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