Ausgebrannter Lkw in Bremen Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung

In Bremen brannte Ende Dezember auf einem Firmengrundstück ein Lkw aus. Die Tat hat wohl einen politischen Hintergrund - die mutmaßlichen Brandstifter hinterließen ein Bekennerschreiben.

Ausgebrannter LKW
Polizei Bremen

Ausgebrannter LKW


Die Polizei Bremen ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts gegen mindestens einen unbekannten Täter, der Ende Dezember einen Lkw angezündet hatte. Ein Mann schlief in einem daneben stehenden Fahrzeug auf dem Firmengelände im Stadtteil Gröpelingen. Er konnte laut Polizei rechtzeitig entkommen.

Nach Angaben der Ermittler hätten der oder die Täter damit rechnen müssen, dass sich in einem der Lastkraftwagen eine Person befinde. "Trotzdem wurde vorsätzlich der Brand gelegt und dadurch eine Gefahr für Leib oder Leben eines Menschen in Kauf genommen", teilte die Polizei mit.

Die mutmaßlichen Brandstifter rechtfertigten laut den Ermittlern ihre Tat in einem Bekennerschreiben. Sie unterstellen demnach der Familie des Firmeninhabers eine Nähe zur AfD und bezeichnen Mitarbeiter als NPD-Mitglieder. Der Eigentümer des Geländes hatte dem AfD-Landesverband Bremen im vergangenen September gestattet, ein Wahlkampffahrzeug über Nacht auf dem Gelände abzustellen.

bbr

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