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Gewalt gegen Flüchtlinge: Bundespolizei wusste von Missständen in Hannover

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DPA

Bundespolizei Hannover: Schon vor Monaten Hinweise auf verdächtige Vorfälle

Der Bundespolizist Torsten S. soll Flüchtlinge in einer Hannoveraner Wache misshandelt haben. Nach Informationen des SPIEGEL baten Vorgesetzte schon vor Monaten um ein Ermittlungsteam. Doch dann geschah offenbar lange nichts.

Bei der Bundespolizeidirektion Hannover war nach Informationen des SPIEGEL offenbar schon seit Monaten bekannt, dass sich in einer Dienstgruppe der Bahnhofswache verdächtige Vorfälle häuften. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

Wie aus Polizeikreisen verlautete, hatten Vorgesetzte aus der betroffenen Wache die Direktion gebeten, ein Ermittlungsteam mit der Aufklärung der Vorfälle zu beauftragen. Danach sei jedoch nichts geschehen.

Anfang Mai erstatteten zwei Polizisten bei der Staatsanwaltschaft Hannover Anzeige gegen einen Kollegen aus dieser Dienstgruppe. Der Bundespolizist Torsten S. soll zwei Migranten in Polizeigewahrsam misshandelt und einem Kollegen eine Waffe an den Kopf gehalten haben. Eine achtköpfige Ermittlungsgruppe der niedersächsischen Landespolizei soll nun die Vorgänge um mutmaßliche Misshandlungen auf der Bahnhofswache der Bundespolizei in Hannover aufklären.

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