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Bundespolizei: Spürhunde können gefährliche Sprengstoffart nicht erkennen

Spürhund im Einsatz (Archivbild): Gefährdung von Beamten und Spürhunden "möglichst zu vermeiden" Zur Großansicht
DPA

Spürhund im Einsatz (Archivbild): Gefährdung von Beamten und Spürhunden "möglichst zu vermeiden"

Acetonperoxid ist hochexplosiv und wurde von Terroristen bei Anschlägen benutzt. Trotzdem werden Spürhunde der Bundespolizei nach Informationen des SPIEGEL nicht mehr auf diesen Sprengstoff abgerichtet.

Spürhunde der Bundespolizei können eine der derzeit gebräuchlichsten und gefährlichsten Sprengstoffarten nicht erkennen. Auf das hochexplosive Acetonperoxid (TATP), das schon mehrmals von Terroristen bei Anschlägen benutzt wurde, zuletzt am 13. November in Paris, wurden die Hunde bis 2013 abgerichtet, seitdem aber nicht mehr. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Die neue Ausgabe finden Sie hier.)

Das geht aus einem internen Polizeischreiben hervor. Angesichts der wachsenden Terrorgefahr ist nach Ansicht von Experten dort "ein sofortiges Umdenken" erforderlich.

Ein Sprecher der Bundespolizei wollte "aus einsatztaktischen Gründen" keine Angaben zur "Detektionsleistung von Sprengstoffspürhunden" machen. Er wies aber darauf hin, dass bei "hochbrisanten, nicht handhabungssicheren Stoffen" eine Gefährdung von Beamten und ihren Spürhunden "möglichst zu vermeiden" sei.

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