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Polizei-Großeinsatz in Celle: Muslime und Jesiden liefern sich Massenschlägerei

Sie schlugen mit Fäusten und Gegenständen aufeinander ein: Fast hundert Personen haben sich in Celle geprügelt. Laut Polizei gerieten Muslime und Jesiden aneinander - rund 70 Beamte waren nötig, um die Lage zu beruhigen.

Celle - Bei einer Massenschlägerei im niedersächsischen Celle mit knapp hundert Beteiligten sind fünf Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Nach ersten Angaben der Polizei geriet eine Gruppe von Muslimen mit einer Gruppe Jesiden aneinander. Es kam zu Fausthieben, Fußtritten und Schlägen mit diversen Gegenständen.

Die "Cellesche Zeitung" berichtete, die Polizei vermute, der Streit könnte sich am Syrien-Konflikt entzündet haben. Der Konflikt sei zunächst mit Worten ausgetragen worden und dann eskaliert. Eine Gruppe sei etwa 30 Personen stark gewesen, die andere doppelt so groß.

Die Prügelei ereignete sich laut "Cellescher Zeitung" im Ortsteil Neuenhäusen. Anwohner alarmierten am Montagabend die Polizei. Diese rückte zunächst mit etwa 20 Beamten an, wie ein Sprecher mitteilte. Später seien weitere Kräfte hinzugekommen, insgesamt seien rund 70 Polizisten vor Ort gewesen. Diese hätten die Gruppen voneinander getrennt.

Festgenommen wurde niemand. Gegen die Beteiligten laufen Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und schweren Landfriedensbruchs. Ermittler fuhren der Zeitung zufolge ins Krankenhaus, um die Verletzten zu befragen.

ulz/dpa

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